The recession is over titelt die Newsweek - ach wie schön - und die
Börsenanalysten haben die Gewinnerwartungen für 2010 erhöht - noch
besser.
Wäre ich heute nicht über die folgende Umfrage der Universität Münster
über die Arbeit in Deutschlands Redaktionsstuben gestolpert, die sicher auch für andere Länder repräsentativ ist, ich hätte
die Schlagzeile des Economist doch glatt für bare Münze genommen ;-)
Der wirtschaftliche Druck auf die Medienunternehmen wirkt sich nach
Ansicht der Redaktionen konkret auf die journalistische Arbeit aus.
Fast die Hälfte der Journalisten meint, dass es immer wichtiger wird,
den Werbekunden ein passendes redaktionelles Umfeld zu liefern.
Außerdem müssten aufgrund des Erfolgsdrucks unpopuläre, komplexe Themen
oft leicht konsumierbaren weichen. (Quelle)
Da hat die Newsweek aber tolle Arbeit geleistet. Guckst du...

Der Vollständigkeit halber noch der Bloomberg-Bericht zu den Erwartungen der Analysten: Surging Profit Estimates Signal 26% Rally for S&P 500
Und die kritische Version von MacroMan Tell Me Lies, Tell Me Sweet Little Lies
(Trackback)
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Geschrieben von: egghat , am 31-07-2009 10:20 Heute kommt ja die BIP Zahlen und gleichzeitig werden die Datenreihen überarbeitet. Beste Voraussetzungen, irgendwie eine positive Entwicklung hinzubiegen ... Geschrieben von: jmf , am 31-07-2009 11:14 Moin, kleiner Hinweis. Ist Newsweek und nicht der Economist Das kommt von Ritholtz. Sieht so aus als wenn der Verfasser der Titelgeschichte ein ganz "heller" Kopf ist...... :-) There is a sleight caveat with the Newsweek cover: The author of the Newsweek piece is Dan Gross, who is no stranger to contrary indicators and/or bubbles. He wrote a few books (Popped! Why Bubbles Are Great for the Economy and Dumb Money) and has been pretty savvy about the current state of affairs. http://www.ritholtz.com/blog/2009/07/magazine-cover-revisted /null Geschrieben von: HRR, am 31-07-2009 13:35 @jmf - Besten Dank für den Hinweis - habs korrigiert. Geschrieben von: jfd, am 04-08-2009 14:33 Der Artikel trifft es wirklich sehr genau. Die Medien wollen jetzt, wo es u.a. um den Einkauf der Inserate fuer Weihnachten geht, noch schnell die Werbekunden rein- steigern. Letzte Weihnachten waren ja eine ziemliche Zaesur als mit den dem discount - Verkauf schon Wochen frueher begonnen werden musste. Und logisch die Margen fuer die Gewinne / Ausgaben ganz andere waren. Nur als Hinweis, vielleicht so interessant: eine Seite, die sich den sterbenden Medien widmet, recht manierlich, professionell geschrieben http://www.newspaperdeathwatch.com/ Geschrieben von: Maren , am 17-08-2009 10:42 Die Rezession ist VORBEi?? Doch wehe dem der das zu laut ruft. Geben wir doch zu, dass wir im Grunde keine Ahnung haben von dem was wirklich in der Politik abgeht. Denn jeden Tag müssen wir uns eine neue Ente aufs Butterbrot schmieren lassen. Fakt ist doch die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht überwunden. Und seien wir doch ehrlich wer so tief in einer Deflation steckt, hat meiner Meinung das Schlimmste noch vor sich. Was ich jedoch nicht hoffe! Artikel kommentieren
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