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Die Millionen fliessen weiter bei Merrill Lynch PDF Drucken E-Mail
Freitag, 24. Oktober 2008
Die Bank of America offeriert den Brokern von Merrill Lynch, welche sie kürzlich übernommen hatte, bis zu 100 Prozent des jährlich generierten Einkommens als Bonus, um sie davon abzuhalten, die Firma zu verlassen, schreibt Bloomberg in einer aktuellen Meldung.


Broker, die mindestens eine Million $ an Spesen und Einkommen erarbeiten, seien berechtigt die ganze Summe über die nächsten sieben Jahre für sich zu behalten, erzählten Personen, welche nicht genannt werden wollen. Für Broker, welche zwischen 750'000 $ und 1 Million $ generieren, dürfen 75 Prozent davon nach Hause nehmen. Für erwirtschaftete Einkünfte zwischen 500'000 $ und 750'000 $ gilt ein Ansatz von 50 Prozent.

Die Bank of America hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Broker von Merrill Lynch davon abzuhalten, die Stelle zu wechseln.

Für die Besten unter Ihnen scheint es also noch immer genügend Arbeitsplätze zu geben, trotz täglich verkündeten Massenentlassungen, das ist die eine Erkenntnis aus dieser Meldung. Die andere Erkenntnis ist weniger schmeichelhaft, denn es zeigt sich, dass bei diesen Abmachungen das Kundeninteresse weiterhin keine Rolle spielt, solange der Umsatz stimmt. Es hat sich somit noch nichts geändert an der Mentalität, selbst jetzt, wo die Banken am Tropf der Steuerzahler hängen.

Bank of America Said to Offer Merrill Brokers Bonuses to Remain

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RSS Kommentare Kommentare (3)

Geschrieben von: Werner, am 25-10-2008 02:38
Erstaunlich,
da einigen sich die Europäer und die Aseaten auf eine umfassende und schnelle Rreform des globalen Finanz Systems und kein thread dazu hier.

Ist es denn nicht in unserem Interesse den Amies ihr unsolides Finanz System abzuschaffen und sie einen Preis für ihre AAA-rated Lügen zahlen zu lassen,
oder ist ein deutscher Finanz-Blog einfach nur zu verschlafen dazu?

Geschrieben von: HRR, am 25-10-2008 09:58
@Werner

Sonntagsreden von Politikern verwirren nur. Beschlossen wurde gar nichts und Absichtserklärungen sind ihr Papier nicht wert.

Das Finanzsystem ist im übrigen nicht amerikanisch. Schau mal hier, es wurde in Basel gemacht:
Ist die BIZ die Ursache der Kreditkrise?

Geschrieben von: martin r, am 25-10-2008 15:19
Man braucht die Bubble - Umsätze; sie haben zwar defacto keinen inneren Wert mehr, aber die Scheinwelt muß aufrecht erhalten werden. Ob man da diversen Brokern das richtige Geld hinterherschmeißt, ist mit Sicherheit ein letzter Notnagel.javascript:ac_smilie(':upset')


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