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Die Gläubiger laufen den Kirchen davon |
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Donnerstag, 19. November 2009 |
Gott scheint auch für Kirchen kein Erbarmen zu kennen. 145
Gotteshäuser sind in den USA seit Beginn der Finanzkrise bankrott
gegangen. Der Grund ist so irdisch, dass es einer gewissen Komik nicht
entbehrt. Billiges Geld war die Versuchung, welcher die Priester nicht
widerstehen konnten und jetzt sind sie mit hohen Schuldenbergen
konfrontiert.
Nach seinem Bibelstudium transformierte Mark Holbrook ein kleines
Kreditinstitut zum grössten evangelikalen Geldgeber, welches im letzten
Jahrzehnt Hypotheken über 3 Milliarden $ ausgab. Den Aufstieg verdankte
die Evangelical Christian Credit Union göttlichen Konditionen, mit
welchen die Wettbewerber nicht mithalten konnten. Inzwischen haben sich
die Bedingungen als teuflisch herausgestellt. Per 30. September konnten
10.7 Prozent der Schuldner ihre Zinsen nicht rechtzeitig bedienen. Vor
einem Jahr lag die Quote noch bei 6.9 Prozent und per Ende 2007 waren
es nur 4.2 Prozent.
Zum Vergleich, Bank of West, eine Tochter
der BNP Parisbas mit 1.2 Milliarden $ an ausstehenden Kirchenhypotheken
hat eine Ausfallquote von unter 1 Prozent.
Die ganze Geschichte bei Bloomberg Lender That Really Does God’s Work Is Slowed by Funding Decline
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Geschrieben von: Philippo , am 20-11-2009 15:21 Auch Priester sind nicht fehltbar und erliegen der Versuchung. Hoffentlich haben sie es aus gutem Willen für die Gemeinschaft gemacht. Artikel kommentieren
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Erhalten von: Die Kirchen sind weg • Börsennotizbuch , am 19-11-2009 14:02 (PB) [...] Zeitenwende.ch, Die Gläubiger laufen den Kirchen davon [...] Erhalten von: Linktipps 20. November 2009 « Pixelökonom , am 20-11-2009 10:50 (PB) [...] In den USA macht die Finanzkrise auch nicht vor den Kirchen halt: 145 Gotteshäuser sind seit Ausbruch der Krise bankrott gegangen. -> zeitenwende.ch [...] |