Als die Märkte im vergangenen Jahr kollabierten, drohten die tiefen
Marktwerte der Wertpapiere zahlreiche Finanzinstitute in den Kollaps zu
reissen. Doch es sollte nicht sein. Die Wall Street Firmen setzen eine
Mulit-Millionen-Lobby-Maschine in Gang und im Nu waren die Politiker
überzeugt, dass Marktpreise nicht der Weisheit letzter Schluss seien.
Mit den Regeländerungen kam dann auch die Erholung der Bankaktien,
obwohl sich am effektiven Wert der Wertschriften nichts geändert hat.
Wer zahlt befiehlt. Ganz nach diesem Motto haben Finanzinstitute die
Behörden gefügig gemacht. Laut einem Artikel des WSJ sollen 31 Firmen
eine Koalition gebildet haben, welche 27,6 Millionen $ im ersten
Quartal zugunsten der Behörden und Politikern spendiert haben.
Besonders
auffällig war der Demokrat Paul Kanjorski, der an der Spitze des House
Financial Services Subcommittee steht. Er erhielt 18,500 $ im ersten
Quartal und über 700'000 $ in den vergangenen zwei Jahren von
Finanzinstituten. Gemäss dem WSJ sei er massgeblich daran beteiligt
gewesen, die Buchhaltungsbehörde FASB unter Druck zu setzen. Und es hat gewirkt - wen wunderts.
Was
Boni für die Banker, sind Geldspenden für die Politik. Es funktioniert
immer. Nur dass sich die Politik noch viel billiger verkauft. Das
funktioniert auch in der Schweiz ganz gut: Erneut Wirbel um
UBS-Parteienfinanzierung
Congress Helped Banks Defang Key Rule
(Trackback)
Artikel kommentieren | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 1877
Geschrieben von: Nanuk, am 03-06-2009 21:50 „Es kann so weit kommen, dass manchem die Welt, von der ästhetischen Seite betrachtet, als ein Karikaturenkabinett, von der intellektuellen als ein Narrenhaus und von der moralischen als eine Gaunerherberge erscheint.“ Arthur Schopenhauer  Geschrieben von: egghat , am 04-06-2009 10:16 Obama hat auch viiiiel Geld von der Wall Street bekommen ... Wer von Obama irgendwas anderes außer "Im Zweifelsfalle viel Geld zum Retten von Gott und der Welt ausgeben" erwartet, wird übel enttäuscht werden Barack Obama - Darling der Wall Street Geschrieben von: HRR, am 04-06-2009 10:43 @egghat Natürlich ist Obama nur eine Marionette der Geldgeber. Ohne diese schafft es in den USA kein Politiker in den Senat, von der Präsidentschaft ganz zu schweigen. Artikel kommentieren
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze
Erhalten von: Bundeswahlstreik Sept. 2009 , am 29-08-2009 04:18 (TB) Gekaufte Politik
Was ist los in Deutschland? Man hat ohne zu fragen in der Wirtschaft- und Bankenkrise in ein fallende Messer gegriffen und wundert sich nun über eine blutende Hand? Schon schwerwiegend genug das die Koalition aus CDU und SPD seit Beginn der Krise e. Erhalten von: Verkauftes Deutschland? Wie vor der Wahl hemmungslos gelogen wird « Boykott , am 29-08-2009 05:14 (PB) [...] inzwischen von der Wirtschaft (auch durch eigene Spendenabhängigkeit, hier eine kleine Auflistung) korrupiert wurden bleibt wenig aussicht auf einen bürgerlichen Block. Hier wären jetzt die Gewerkschaften gefragt. [...] |