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Die gekaufte Politik PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 3. Juni 2009
Als die Märkte im vergangenen Jahr kollabierten, drohten die tiefen Marktwerte der Wertpapiere zahlreiche Finanzinstitute in den Kollaps zu reissen. Doch es sollte nicht sein. Die Wall Street Firmen setzen eine Mulit-Millionen-Lobby-Maschine in Gang und im Nu waren die Politiker überzeugt, dass Marktpreise nicht der Weisheit letzter Schluss seien. Mit den Regeländerungen kam dann auch die Erholung der Bankaktien, obwohl sich am effektiven Wert der Wertschriften nichts geändert hat.

Wer zahlt befiehlt. Ganz nach diesem Motto haben Finanzinstitute die Behörden gefügig gemacht. Laut einem Artikel des WSJ sollen 31 Firmen eine Koalition gebildet haben, welche 27,6 Millionen $ im ersten Quartal zugunsten der Behörden und Politikern spendiert haben.

Besonders auffällig war der Demokrat Paul Kanjorski, der an der Spitze des House Financial Services Subcommittee steht. Er erhielt 18,500 $ im ersten Quartal und über 700'000 $ in den vergangenen zwei Jahren von Finanzinstituten. Gemäss dem WSJ sei er massgeblich daran beteiligt gewesen, die Buchhaltungsbehörde FASB unter Druck zu setzen. Und es hat gewirkt - wen wunderts.

Was Boni für die Banker, sind Geldspenden für die Politik. Es funktioniert immer. Nur dass sich die Politik noch viel billiger verkauft. Das funktioniert auch in der Schweiz ganz gut: Erneut Wirbel um UBS-Parteienfinanzierung

Congress Helped Banks Defang Key Rule  

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RSS Kommentare Kommentare (3)

Geschrieben von: Nanuk, am 03-06-2009 21:50
„Es kann so weit kommen, dass manchem die Welt, von der ästhetischen Seite betrachtet, als ein Karikaturenkabinett, von der intellektuellen als ein Narrenhaus und von der moralischen als eine Gaunerherberge erscheint.“
Arthur Schopenhauer

:upset

Geschrieben von: egghat website, am 04-06-2009 10:16
Obama hat auch viiiiel Geld von der Wall Street bekommen ... Wer von Obama irgendwas anderes außer "Im Zweifelsfalle viel Geld zum Retten von Gott und der Welt ausgeben" erwartet, wird übel enttäuscht werden

Barack Obama - Darling der Wall Street

Geschrieben von: HRR, am 04-06-2009 10:43
@egghat

Natürlich ist Obama nur eine Marionette der Geldgeber. Ohne diese schafft es in den USA kein Politiker in den Senat, von der Präsidentschaft ganz zu schweigen.


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Erhalten von: Bundeswahlstreik Sept. 2009 trackback-website, am 29-08-2009 04:18 (TB)
Gekaufte Politik

Was ist los in Deutschland? Man hat ohne zu fragen in der Wirtschaft- und Bankenkrise in ein fallende Messer gegriffen und wundert sich nun über eine blutende Hand? Schon schwerwiegend genug das die Koalition aus CDU und SPD seit Beginn der Krise e.

Erhalten von: Verkauftes Deutschland? Wie vor der Wahl hemmungslos gelogen wird « Boykott pingback-website, am 29-08-2009 05:14 (PB)
[...] inzwischen von der Wirtschaft (auch durch eigene Spendenabhängigkeit, hier eine kleine Auflistung) korrupiert wurden bleibt wenig aussicht auf einen bürgerlichen Block. Hier wären jetzt die Gewerkschaften gefragt. [...]

 
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