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Der
Grund, weshalb der Produktivitätsgewinn nicht ausreicht, um das
Demographieproblem zu lösen, liegt in der einseitigen Verteilung des
Produktivitätsgewinns. Solange dieses Problem nicht erkannt wird,
werden wir weiter mit Vorschlägen leben müssen, wie man die
Geburtenquote steigern kann. Ob dies mit Blick auf die Zerstörung der
natürlichen Ressourcen und die Bevölkerung weltweit (siehe Chart)
sinnvoll ist, mag jeder für sich selbst beurteilen.

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Geschrieben von: Zykliker, am 05-01-2009 17:35 ins Schwarze getroffen; ganz wertfrei: es ist die Verteilung von Einkommen und Vermögen, die die meisten Probleme schafft: Natürlich ist der Kapitalismus die produktivste Wirtschaftsform, natürlich sind die Versuche, den Kapitalismus unter Berufung auf Marx zu unterdrücken, eben deshalb grandios gescheitert. Trotzdem hatte Marx recht, wenn er vor den negativen Folgen der zunehmenden Konzentration wirtschaftlicher Macht warnte; und die Geschichte der Krisen des Kapitalismus zeigt dies recht deutlich: wenn die Erträge des Wirtschaftens und damit die Vermögen sich in immer weniger Händen konzentrieren (dies dürfte vor allem immer zum Ende eines Kondratieff-Zyklus hin geschehen), dann besteht für die Aktiven immer weniger Anreiz, sich anzustrengen ( die Erträge sprudeln dank monopolartiger Strukturen wie von selbst ), und diejenigen, die gerne tüchtig wären, werden durch hohe Marktzutritts-Barrieren daran gehindert. Die Folge: immer heftigere Rezessionen bis hin zur Depression, bekämpft von den Notenbanken mit dem einzigen Mittel, das ihnen einfällt: noch mehr Geldschöpfung; dieses Geld wird aber in der Realwirtschaft eigentlich gar nicht gebraucht ( die Aktiven haben schon genug davon, und den an der Aktivität gehinderten nützt - zumindest in der Mehrzahl - auch ein niedriger Zins nichts, um im Markt Fuß zu fassen ). So strebt das Geld in die Spekulation mit den bekannten Folgen. Trotzdem wäre aber mal interessnt, zu untersuchen, was passieren würde, wenn die Notenbanken keine derartige Konjunkturpolitik machen würden; ich fürchte, es würde kürzere Kondratieff-Zyklen, heftigere Depressionen und schwerste soziale Unruhen geben, denn "der Markt" würde eben für die Einzelschicksale zu lange brauchen, um es "wieder zu richten" (Keynes: "langfristig sind wir alle tot"). Deshalb habe ich auch kein Verständnis für die ideologische Ignoranz der Österreichischen Schule gegenüber dem Problem der realwirtschaftlich zu reichlichen Geldschöpfung. Der Preis, den die Welt für die Abfederung der unausweichlichen Depression am Ende eines Kondratieff zu zahlen hat, ist, daß die großen Vermögen nicht mit zugrunde gehen (geschenkt, wenn dafür einige Millionen weniger verhungern). Im nächsten Kondratieff-Frühling werden die Karten aber ohnehin wieder neu gemischt, da gibt es wieder wirtschaftliche Aktivität auch und vor allem "von unten." Und dann wieder "same procedure as last cycle?" Ich sage nur: "Wettbewerb und nochmal Wettbewerb, strenge Verfolgung von Kartellabsprachen, Korruption, Vetternwirtschaft. Bei entsprechendem Problembewußtsein sollten diese Delikte in den Rang von Verbrechen gehoben werden. Nur so läßt sich die Konzentration von wirtschaftlicher Macht, in deren Folge von Einkommen und Vermögen hinauszögern. Wichtig bei alledem: wirtschaftlicher Erfolg auf Basis WIRKLICHER Tüchtigkeit ist ERWÜNSCHT! Was hat das mit unserem demograhischen Problem zu tun? Dieses ist aufgrund der bisherigen Vermögenskonzentration nicht mehr lösbar! Wer etwas anderes behauptet, belügt sich im besten Fall selbst. Der nächste Kondratieff-Frühling wird für viele Babyboomer zu spät kommen, außerdem warten dann ganz andere Herausforderungen: Peak-Oil wird Wohlstandsverluste heute unvorstellbaren Ausmaßes verursachen: es darf einmal geraten werden, welche Schicht darunter zu leiden haben wird. Geschrieben von: Dr. Bernhard Knopp, am 06-01-2009 13:32
Das ist ein wirklich sehr, sehr guter Artikel, der die Probleme richtig beschreibt. Was mir aber fehlt ist ein Ausblick und ein Rat an den Leser, was er selber aus dieser Entwicklung für Lehren ziehen soll bzw. wie er mit seinen Anlagen darauf richtig reagiert. Die richtige Diagnose ist das eine, eine gute Empfehlung ( Medizin) daraus ist das andere. Hier möchte ich ohne Werbun machen zu wollen doch mal empfehlen sich die Must-Read-Artikel von das-bewegt-die-welt.de anzusehen. da bringt man die Sachen auch auf den Punkt und hat einen klaren Tip für den Leser, was er mit seinem geld auf Banken usw. tun soll. Finde ich echt gut, informativ und gelungen. Geschrieben von: aussteigerin, am 06-01-2009 14:45 Als selbständige Unternehmerin einer deutschen Großstadt habe ich mein Leben vor dem Hintergrund der erst noch richtig kommenden Krise verändert. Meine Empfehlungen und Perspektiven für die Generation 50+, d.h. so habe ich es gemacht: 1. gute Aufklärung der eigenen Kinder, der Familie, der Freunde - soweit diese zuhören 2. Wenn Konsum, dann in weniger, aber hochwertigere Güter (über die sich ggf. noch die Enkelkinder freuen können) 2. Vermögen splitten: 30% Edelmetalle, 70% Cash 3. Abbezahlte Immobilie auf dem Land mit großem Garten und Holzheizung 4. Entwicklung neuer Hobbies: Gartenbau, Holzhacken, Brotbacken, usw.usw. Vor diesem Hintergrund könnte die Krise sogar Spaß machen....... Geschrieben von: werner wolf, am 21-01-2009 09:12 Auch hier geht das spaming von -das bewegt-die welt- los. wie widerlich !9 Geschrieben von: Claus, am 03-05-2009 05:05 Die sukzessive Konzentration von Vermögen ist systemimmanent, und wird auch in der wirtschaftstheoretischen Literatur oft als bedauerlich aber leider unvermeidlich beschrieben. Gegen systemlähmende Konzentration vom Marktmacht wurden 'anti-trust' Regeln bzw. Gesetze gegen Wettbewerbs-Verzerrung eingeführt. Gegen Vermögenskonzentration, sei es bei natürlichen Personen oder Firmen, hilft nur ein Umdenken bei der Besteuerung: weniger Einkommens -und Gewinnbesteuerung und mehr Vermögens bzw. Bilanzsummenbesteuerung. Artikel kommentieren
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Erhalten von: Blick Log » Presseschau: Die Blicke in die Wirtschaft am 6. Januar 2009 , am 06-01-2009 09:46 (PB) [...] Zeitenwende: Die Finanzkrise war nur der Anfang [...]
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