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Der aussenpolitische Kampfhund von John McCain PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 10. September 2008
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Der aussenpolitische Kampfhund von John McCain
Seite 2


Es gibt aber nicht nur Zweifel an den Absichten des republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Auch seine Fähigkeiten und Erinnerungen werden bezweifelt von einem, der ihn aus jüngeren Tagen kennt.

Phillip Butler, als Kampf-Pilot 1965 über Nordvietnam abgeschossen und danach acht Jahre im gleichen Gefangenen-Camp wie McCain, wird ihn im November nicht wählen und hat gute Gründe dafür:

Johns Ruf als Hitzkopf kann ich nur bestätigen. Er hat ein aufbrausendes Temperament, wovon sich viele aus erster Hand überzeugen konnten. Ganz ehrlich, das ist nicht der Finger, den ich in der Nähe dieses roten Knopfes wissen will!

Auch bin ich enttäuscht, dass er Bushs Krieg im Irak unterstützt und sogar davon redet, wir könnten noch 100 Jahre dort bleiben. Für mich repräsentiert John die etablierte und bankrotte Washingtoner Politik-Routine. Die Jahre seit 2001 waren für unser Land ein Desaster, aber soweit ich sehen kann, unterscheiden sich Johns Ansichten zu Krieg, Außenpolitik, Wirtschaft, Umwelt, Gesundheit, Erziehung oder nationale Infrastruktur kaum von denen der Bush-Regierung.


Lesen Sie auch:  Der aussenpolitische Kampfhund Barack Obamas

Randy Scheunemann bei Wikipedia (engl)
While Aide Advised McCain, His Firm Lobbied for Georgia
McCain: Rumsfeld Was One of the Worst

Georgia War: A Neocon Election Ploy?
Sein Finger sollte nicht in die Nähe des Roten Knopfes kommen 

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RSS Kommentare Kommentare (1)

Geschrieben von: kosh, am 11-09-2008 15:27
Der CFR und die 911-Stündler

Ihro masochistische Einheitswahlschaft, die vereinigte McObamasama-Klientel - am Rockzipfel ihrer "ich-bin-rechtser-als-Du"-Einheitspartei lutschend, den denkmalenden Predigten Zigi Kissis huldigend, in hehrer Erwartung des Siegs am Ende - glaubt ebenso inniglich wie der schicke Neualt-Europäer an den Storch im CFR. Der Befreiungsschlag als Rohrkrepierer kapitalistischer Planwirtschaft, was will man mehr im Olymp der Volksverhetzer? Die Wandlung eines schnöden Volkshelden zu einem höherer Art - elitär, elitärer am elitärsten - die missliche Berufung seiner Betgenossin ins Kollateralschadenkabinett drittweltlichen Alltagshorrors. All dies jüngst durch und durch gespint von billigsten Rove-Plagiaten. Ja die Amis, die sind formidabel auf Kurs und der Europäer möcht' ihn keinesfalls allein verrecken lassen. Wir hamm Euch lieb - der Pool ist leer, wir springen hinterher - doch habt Acht, wir wünschen uns den linken der zwei Rechten - Hochzeitsgesellschaften haben immerhin das völkerrechtlich verbriefte Recht, in linker Manier rechtswidrig geschlumpft zu werden.

Schön deshalb mitanzusehen, wie während des 7-jährigen selbst die Sponner dem Jahrhundertcoup kaum mehr propagandistisch Vermüllbares abzugewinnen vermögen. Übrig ist fast allein propagandistischer Gefühlsdusel, als hielte 911 auf den Kehrseiten dieser Welt Einzug, zu nichts mehr nütze als mit Spearsschweinchen, Restepoppen und VIP-Schwangerschaften in Konkurrenz zu treten. Dabei erreichten uns gerade dieser Tage wichtigere Dinge als die Frage, ob der künftige Führer der Retter des Kampfs der Kulturen weiss oder schwarz, weiblich oder männiglich den göttlichen Auftrag an den Opfern seiner unerträglichen Leichtigkeit des Sein zu verbrechen hat. Lippe oder nicht Lippe, Stift ist die Frage.

911 von einem, der den CFR-Stündlern das Denken per Definitionem nicht lehren kann, denn wo Hinz und Kunz hinzen und kunzen ist das Amen Pflicht, nicht Gebot:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28690/1.html

911 wie es sein sollte, wenn es denn sein sollte:
http://hintergrund.de/index.php?option=com_content&task=view &id=247&Itemid=137

Es hat wohl nicht sollen sein.

Grüsse
kosh


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