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Deflation im Immobilienmarkt PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 25. November 2009
Vorab die guten Nachrichten. Die Schweiz ist davon nicht betroffen. Die Preise stiegen auf Jahresbasis um 4 Prozent. Doch fast überall sonst herrscht Deflation. Besonders arg zugesetzt hat der Preisverfall den Letten: Minus 60 Prozent innert 12 Monaten.

Der Global Property Guide zeigt in der ersten Kolonne die Preisveränderung von September 2007 bis September 2008. In der zweiten Kolonne die Preisveränderung von September 2008 zum September 2009.

Ein besonders volatiles Bild zeigt sich für die arabischen Emirate mit plus 61 Prozent und minus 48 Prozent.

Nur abwärts ging es hingegen über die Zweijahresfrist in den bekannten Märkten USA, Grossbritannien, Spanien und Irland. Preissteigerungen in der gleichen Periode kannten hingegen nur China, Hongkong und die Schweiz.

Das Gesamtbild sieht somit sehr düster aus. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer. Im letzten Quartal sind die Preise in 16 Ländern gestiegen und nur in 11 Ländern gefallen.

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RSS Kommentare Kommentare (6)

Geschrieben von: suppenhuhn, am 26-11-2009 12:17
Hoffnungsschimmer? Warum in aller Welt sollte Inflation die Hoffnung sein? Will man schon wieder den Teufel mit dem Beelzebub austreiben und mit "Inflationsgewinnen" die Bilanzen behübschen?
Man sollte den Schönsprech mal beiseite lassen und sagen was Inflation ist, nämlich Geldenwertung. Und wo lauert denn bitteschön diese bitterböse Deflation? Ich seh eigentlich nur eine äusserst notwendige Korrektur nach jahrelanger Party mit viel zu viel Schnaps. Und diese Korrektur wird noch längere Zeit richten als den meisten lieb ist. War aber klar. Ist halt wieder mal nix mit free lunch geworden :p

Geschrieben von: HRR, am 26-11-2009 13:11
@suppenhuhn

"Diese notwendige Korrektur" könnte noch manchen Banken oder auch Staaten den Garaus machen. In dieser Hinsicht habe ich von Hoffnungsschimmer geschrieben. Die Alternative ist ein Systemkollaps. Dazwischen bleibt nicht mehr viel.

Geschrieben von: Dimanch, am 26-11-2009 15:59
Es ist nicht mehr als RECHT, dass die Ungleichbehandlung durch "ungedeckte" Geldschöpfung der Banken zugunsten der Spekulanten und abkassierer mal etwas ausgeglichen wird. Die jahrelangen, künstlichen Vermögens(preis)explosionen aufhören. Haus (=) Bankomat müssen verschinden und die dazugehörige "Liegenschafts-Bankschmarotzer"-Industrie auf ein erträgliches MASS zurückgestutzt werden. Es wird sich dann langsam zeigen, was richtige ARBEIT ist und sich auch dementsprechen ein Preis einpendeln, der die monopolisierten Misstände vielleicht mal etwas ausgleicht.
Es hätte genügend - wenn nicht die Interessen - Lobbisten ihre Mandate der GIERIGEN durchsetzten.
Da lob ich mir die JUSO - Lohndiffernz max 13x. Auch dann würden wir leben und zwar ein SCHÖNERES!

Geschrieben von: HRR, am 26-11-2009 16:27
@Dimanch

Dass die Immopreise in der Schweiz auch jetzt noch steigen, liegt an der Zuwanderung und nicht an den Löhnen. Also bitte nicht diesen Beitrag für politische Werbung missbrauchen.

Geschrieben von: Dimanch, am 27-11-2009 13:10
Danke, für die "political correctnes" ich werde es unterlassen, irgenwelche "namen" zu nennen. auch stimmt es, dass der Ch Immomarkt aus der Immokriese in den 70-80er geleutert wurde. auch haben wir eine deutliche zuwanderung erfahren, ob die abflacht oder nicht, werden wir sehen.
nur, was geschieht mit den preisen! diese "steigen" so lange, bis eine "käuferschicht" abgegrast ist sprich es werden die "leistungen" zur zeit so den einkommen angepasst, dass man noch etwas verkaufen kann. die letzten"kröten" von der pensionskasse werden reingebuttert und zum schluss, wenn es "keine" nachfrage mehr gibt, werden die zinsen runtergedrückt. der "anlagenotstand" der pensionskassen gehört auch zu den "preistreibern".
wenn nun noch die einkommen schrumpfen, wer wird dann diese "exorbitante" verschuldung begleichen können? bis jetzt konnten die banken die liegenschaften, bevor sie zu "markt-fähigen" preisen gehandelt werden auf dem gewünschten preisniveau ausgekauft. und da tiefe zinsen (+0.25%) herrschen locker auch für etwas "längere" zeit leer stehen lassen oder einem freund günstig ;-) verkaufen, bis es sich wieder gerechnet hat. alles in allem eine aufwärtsspirale, die nicht runtergehen darf!gibt es verlierer?Funtioniert so ein "Schneeballsystem"? warum? wenn "alle" über ihren verhältnissen leben muss dann bei einem ev. wirtschaftseinbruch der staat dieses risiko wieder ausgleichen? to much hypotheken to fail? hauspreise werde heute "gemacht" - es sind nur bedingte marktpreise. die frage ist nur, wer wünscht sich eine solche regulierung? wer ist also hauptprofiteur solcher regulierungen, welche bilanztechnisch vor allem "virtuell"- auf den "bilanzkonten" basiert. diese zahlen lassen sich hübsch immer vergrössern... wobei natürlich die summe auch wieder grösser wird und die "verantworung" exponentiell dazu, dass ich mir schöne boni und der gleichen genehmigen kann. usw... die FED&der grosse helikopter ben lassen grüssen...
vielleicht ist manches im detail etwas komplizierter-doch ändert es nichts an den tatsachen. unsere finanzblase wächst und wächst, bis es eben zur nötigen-für mich gewünschten deflation kommt, um die jahrelangen ungleichgewichte wieder etwas auszugleichen. das ist ein schmerzhafter prozess, mit an zu sehen, wie unsere FORDERUNGEN - VERSPRECHUNGEN in die zukunft sich als echte versprechungen herausstellen werden und sich in luft auflösen. mehr sind "ungedeckte" bilanzen (GELD- SCHÖPFUNG) auch nicht...
ich vermute aber, dass die grössten verlierer in diesem "spiel" all ihre beziehungen in bewegung setzen werden, um per währungsreform doch noch als sieger hervorzugehen, damit es so bleibt wie es ist.

falls dieser kommentar nicht im sinne von zeitenwende ist, lassen sie es mich wissen.

Geschrieben von: HRR, am 27-11-2009 15:42
@dimanch

Es gibt bei Zeitenwende keine political correctness, aber eine argumentatorische correctness. Wünschenswert wäre auch, die Orthographie (Gross- und Kleinbuchstaben) einzuhalten. Es erleichtert das Lesen.

Aber jetzt zum Text. Wir haben es mit einem Schneeballsystem zu tun, klar. Nur wer sich eine Deflation wünscht, der darf sich dann nicht über einen Systemkollaps wundern, der unweigerlich damit einhergeht. Ein Blick in die Bankbilanzen reicht völlig aus um zu sehen, wie wenig es braucht, bis wieder gar nichts mehr geht. Dann ist es vorbei mit Spareinlagen oder der Staat eilt wieder zu Hilfe. Egal ob Deflation oder Inflation, eine einfache Lösung wird es nicht geben ausser dieser hier, rein theroretisch natürlich ;)

die Lösung für die Kreditkrise


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