|
Das Rezept für schnellen Reichtum |
|
|
|
|
Mittwoch, 11. November 2009 |
Es hört sich ganz einfach an. Man verkaufe US-Dollars, die man nicht
hat und kauft mit dem Gegenwert Aktien und Rohstoffe. Weil der Dollar
sinkt und die Aktien steigen, verdient man gleich doppelt. Theoretisch!
Praktisch sind die Gewinne erst dann in trockenen Tüchern, wenn man die
Wette wieder glatt stellt. Doch bis dahin darf geträumt werden von
fiktiven Gewinnen.
David Rosenberg hat sich den letzten Report der Commitment of Traders (COT) angesehen und erstaunliches festgestellt:
There
is a significant net long position on the S&P 500 to the tune of
208,448 contracts on the Chicago Mercantile Exchange (CME).
There
is also a huge net speculative short position on the U.S. dollar (the
‘carry trade’). For example, on the CME, we have 24,389 net speculative
long CAD positions; 50,264 net speculative long contracts on the
Australian dollar, and 28,036 net longs on the Euro. These are huge
numbers. What happens if/when the U.S. dollar ever undergoes a
countertrend rally?
The largest speculative long positions are
in the commodity space (this is near-term bearish) … 271,564 gold
contracts (a record) on the Commodity Exchange (COMEX); 44,312 net
longs on silver (near-record but not quite), West Texas Intermediate
oil contracts on the New York Mercantile Exchange (also a record);
10,871 net long copper contracts (a new cycle high); 5,538 net
speculative long contracts on the Goldman Sachs Commodity Index.
Wir
haben es also mit einer gewaltigen Spekulationsblase zu tun, die durch
das Tiefzinsregime der Fed angefeuert wird, es wegen der schlappen
Realwirtschaft aber nur an die Finanzmärkte schafft. Sobald aber die
Ersten ihre Wetten glattstellen und die Aktien verkaufen und die
US-Dollars wieder eindecken, dann knallts. Die Situation ist also
die gleiche wie zuvor bei den Immobilien. Alle reiten die Welle mit,
weil man dabei sein muss. Keine Freude daran haben aber sicher die
Chinesen, die auf den grünen Scheinchen sitzen. Es gilt also den Dollar
im Auge zu behalten, damit er nicht ins Auge geht.
SOMETHING BIG IS ABOUT TO HAPPEN?
(Trackback)
Artikel kommentieren | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 1862
Geschrieben von: LD , am 13-11-2009 21:41 Scharf beobachtet! Nur scheint die Welt noch nicht wirklich bemerkt zu haben, was hier abgeht ... Geschrieben von: HRR, am 13-11-2009 22:50 Die Profis schon, aber die müssen den Trend reiten, so lange es geht. Und wenn sie dann alle das Boot gleichzeitig verlassen wollen, dann passiert genau das, was wir schon vor einem Jahr erlebt haben. Artikel kommentieren
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze |