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Bank of America und Merrill Lynch in Fusionsgesprächen |
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Sonntag, 14. September 2008 |
Seit die Kreditkrise ihren Anfang nahm, sind die Börsen vorallem spannend, wenn sie geschlossen sind. Dies gilt auch für heute Sonntag. Nachdem die Bank of America und Barclays bei der Rettung von Lehman Brothers einen Rückzug gemacht haben, machen bereits neue Gerüchte die Runde: Bank of America möchte Merrill Lynch übernehmen. Sicher ist dabei noch gar nichts ausser, dass wir einen turbulenten Börsentag vor uns haben.
Obwohl die Pleite von Lehman Brothers eine Kette von Zahlungsausfällen nach sich ziehen dürfte, wurde bis jetzt (Sonntag 23.30) keine Lösung gefunden.
Nach der britischen Bank Barclays ist einem Agenturbericht zufolge mit der Bank of America auch der zweite Interessent an der angeschlagenen Investmentbank Lehman Brothers angesprungen. Dies berichtete die Finanzagentur Bloomberg heute unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.
Die beiden Institute waren als die wahrscheinlichsten Bieter für Teile von Lehman gehandelt worden. Bereits nach dem Barclays-Absprung hatte die "New York Times" berichtet, nun laufe es auf eine Liquidation von Lehman hinaus. Das ursprüngliche Vorhaben, Lehman in eine "gute" und eine "schlechte" Bank auszuspalten, scheine gescheitert.
Paulson gegen Staatshilfe
US-Finanzminister Henry Paulson war Kreisen zufolge gegen den Einsatz von Steuergeldern, um die Traditionsbank zu retten. Heute war er mit den Chefs großer US-Banken und der Notenbank Fed zu einem dritten Krisentreffen seit Freitagabend zusammengekommen, um eine Lösung für die um ihr Überleben kämpfende Traditionsbank zu finden. Ein Kollaps des Geldhauses könnte die Finanzbranche weltweit weiter belasten.
UPDATE:
Die schwer angeschlagene Investmentbank Lehman Brothers Holdings steht vor dem Aus. Die US-Bank beantragte am Montagmorgen Insolvenzschutz nach Kapitel 11. Die US-Regierung schloss dabei die zuvor in anderen Fällen geleisteten Staatshilfen bis zuletzt aus. (Quelle)
Inzwischen habe sich Bank of America bereits der nächsten Bank zugewendet. Ihr neuestes Uebernahmeziel heisse Merrill Lynch:
Die Bank of America und die US-Investmentbank Merrill Lynch sprechen einem Zeitungsbericht zufolge über eine Fusion. Nähere Details seien noch offen, berichtet das Wall Street Journal in seiner Online-Ausgabe. Die Zeitung beruft sich auf informierte Personen. Die Fusionsgespräche wären eine drastische Wendung inmitten der Rettungsbemühungen für die angeschlagene Investmentbank Lehman Brothers. Die Bank of America galt lange als ein möglicher Käufer für Lehman.
UPDATE: Der Finanzkonzern Bank of America übernimmt die angeschlagene drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch . Der Kaufpreis liege bei rund 50 Milliarden Dollar in Aktien, teilten beide Unternehmen am Montagmorgen mit. Der Abschluß der Transaktion wird im ersten Quartal 2009 erwartet. Mit einem Gewinnbeitrag wird ab 2010 gerechnet. (Quelle)
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Geschrieben von: Anleger , am 15-09-2008 07:16 Pech für Lehman Brothers, Glück für Merrill Lynch... 50 Mrd. Dollar soll sich die Bank of America die Übernahme kosten lassen, habe ich eben gelesen. Damit wäre Merrill Lynch wohl erstmal versorgt. Für Lehman Brothers hingegen steht das Ende nun ziemlich unausweichlich bevor. Bin mal gespannt, wie es nach derem Insolvenzantrag weitergeht. Geschrieben von: Nanuk, am 15-09-2008 07:21 Bank of Amerika ist die nächste Bank die umfällt. Die hat jetzt die Merrill und Bear assets in der Bilanz.Das kann die niemals stämmen.Nach dem Deal ist BOA nurnoch ein Zombie. Gibt bald billig Büro Türme zu kaufen in NY... http://de.youtube.com/watch?v=_m-GdmYc7RA&feature=related  Artikel kommentieren
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