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Amerikanische Immobilienverkäufe im langfristigen Vergleich PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. August 2009
Experten überrascht: Amerikaner kaufen wieder Häuser, melden die Presseagenturen. Man hört es gerne, endlich wieder Luft zum Atmen. Die Experten nehmen die frohe Botschaft gerne auf und basteln daraus einen Aufschwung. Ernüchterung macht sich hingegen breit, wenn man die Zahlen in einen etwas grösseren Kontext stellt.

Der Schätzung zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet 433'000 Neubauten verkauft. Experten hatten mit 390'000 Häusern gerechnet. Das Ministerium revidierte zugleich seine Angaben für Juni auf 395'000 von 384'000.

Das hört sich doch hübsch an und viel mehr wird uns von den Medien auch nicht bekannt gegeben. Ganz anders präsentiert sich hingegen die Lage, wenn man die Zahlen wie Querschuss etwas genauer anschaut:

Im Vergleich zum Hoch im Juli 2005 mit 1,389 Millionen verkaufter Wohneinheiten beträgt der Absturz im Juli 2009 immer noch -68,9%! Das Allzeittief seit Erhebung der Daten im Jahr 1963 wurde im Januar 2009 mit nur 329'000 verkauften Wohneinheiten markiert!

Tja, alles eine Frage des Blickwinkels.

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Mehr Infos zu Immos bei Querschuss

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RSS Kommentare Kommentare (2)

Geschrieben von: Daniel website, am 29-08-2009 14:49
hm, das ist doch bei den meisten zahlen so... man ist einfach zu fixiert drauf was zu finden das zeigt dass die krise vorbei ist...

Geschrieben von: kosh, am 29-08-2009 18:16
Prozentrechnungs-Analphabeten

Quote:


Experten überrascht: ... melden die Presseagenturen.



Zugegeben @HRR, ich habe Deinen Satz leichtfertig aus Deinem Zshg. gerissen, um ihn für den meinen zu verwerten. Prozentrechnungs-Analphabeten sind sowohl der Experten wie der Presseagenturen lebenserhaltendes Zielpublikum. Wenn der vorsätzliche Depp nicht am Anfang der Nahrungskette stünde, fände die Fressorgie nicht zu den Konsumenten, welche die ausgelegten Köder der Raubtiere auch noch finanzieren.

Las ich doch kürzlich, in Zürich hätten Zeitungsverträger dafür gesorgt, dass 5000 Haushalte nicht beliefert wurden, wegen 20% Lohnkürzung. Wie auch immer, die vorübergehende Weigerung militärisch-industrielle Hofberichterstattungen zu verbreiten, wenn auch unbewusst und damit zufällig, hat in meinem Gemüt für erhebliche Erheiterung gesorgt. Über die Todes- und sonstigen Anzeigen hinaus dürfte den betrogenen Konsumenten wohl kaum eine echte Nachricht gefehlt haben. Bleibt als Erklärungsansatz für ein eventuell zurückgebliebenes Defizit die Sucht nach der üblichen Flut von Wahrheits-Simulationen Marke Schweinegrippe.

Was mich an Deinem Volksverdummungsbeispiel brennend interessiert ist das tatsächliche Niveau der Immobilienverkäufe, ab dem die extrem überraschten Experten mit einer gesalzenen Überraschung von Seiten der Pisa-Empfänger wiederum zurücküberrascht würden. Um ein Bsp. zu machen, ich bin neugierig, ob eine Steigerung von lumpigen 10 auf lausige 20 (jeweils ohne -tausend, also in zweistelligen Bereich) verkaufte Einheiten von den seit geraumer Zeit gewohnheitsmässig überraschten Experten als grandioses Wachstum von 100% gefeiert und mit dem Ende der Rezession gleichgesetzt werden könnte - ohne schädliche Auswirkungen auf den gehegt-pflegten Pisafrass in den Gehirnen der Masse.

M.a.W., wieviel braucht es, bis eine Dynamik kippt?
->
http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/08/der-hunger-trif ft-in-detroit-jetzt-auch.html
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/werne/art942,65102 4
http://www.momentaufnahme.dergloeckel.eu/2009/08/wie-konnte- es-nur-so-weit-kommen-gewalt-um-nahrungsmittel-aus-mistkuebe ln/

Die Amis auf Kurs

Grüsse
kosh


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Amerikanische Immobilienverkäufe im langfristigen Vergleich

Experten überrascht: Amerikaner kaufen wieder Häuser, melden die Presseagenturen. Man hört es gerne, endlich wieder Luft zum Atmen. Die Experten nehmen die frohe Botschaft gerne auf und basteln daraus einen Aufschwung. Ernüchterung macht sich hing..

 
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