Warum eigentlich? Edelmetalle wie Platin, Palladium und Silber sind dieses Jahr viel besser gelaufen. Guckst du!

Chart via Big Picture
Einen Grund, weshalb Gold auch weiterhin steigen dürfte, nennt egghat :
Bis 2003 war der private Besitz von Gold in China komplett verboten.
Nur die Goldproduzenten und -verbraucher (Elektronik-Industrie) und die
Notenbank durften Gold besitzen. Jetzt hingegen berichtet das
Staatsfernsehen über Gold und Silber und informiert die Chinesen von
der Vorzügen eines Investments in Edelmetallen. China wirbt also quasi
für den Erwerb von Edelmetallen.
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Geschrieben von: Michael, am 18-11-2009 21:37 Nee, das mit dem Gold ist genauso, wie mit €/$, CHF/$ und JPY/$. Die Chinesen waren wohl schon mal etwas deutlicher zu ihrem Schuldner Vereinigte Staaten. Ich hoffe, die Japaner auch. Es ist nötig den Amis die Marscherleichterung über den "schwachen Dollar" nicht länger zu gestatten, den Dollar im Welthandel nicht mehr zu akzeptieren. Er ist die amerikanische Währung das reicht. Wir müssen uns nicht wirklich an der Rettung amerikanischer Drecksbanken beteiligen. Geschrieben von: egghat , am 18-11-2009 23:18 Über Gold wird gesprochen, weil es der einzige Markt von Relevanz ist. Die anderen drei Märkte dürften selbst zusammen nur einen Bruchteil des Goldmarkts ausmachen. Außerdem: mach mal einen 2 Jahreschart. Da siehst du, warum Gold so im Interesse steht. Allzeithoch. Da sind die anderen weit von weg und selbst Silber hat noch 15% Luft, selbst wenn man den Corner von Anfang der 80er rausrechnet. Geschrieben von: kosh, am 19-11-2009 22:56 @egghat Gold, Allzeithoch, je nach Gusto: aus http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi d=12132 Quote:
Inflationsbereinigt liegt nämlich das Hoch von 1980 nicht, wie mainstream-üblich berichtet, bei 2.400 USD, sondern bei 7.100 USD (ermittelt mit der alten CPI-Berechnungsmethode von 1980). @Michael Quote:
Es ist nötig den Amis die Marscherleichterung über den "schwachen Dollar" nicht länger zu gestatten, den Dollar im Welthandel nicht mehr zu akzeptieren. Es ist die natürlichste Sache der Welt, dass China das nicht akzeptiert, einfach noch nicht jetzt. Bis dahin wird China den USA ihre Illusion überlassen, kostet ja nichts. Was zählt ist allein was im Tresor liegt. Dazu lohnt es sich, alternative Propaganda-Interpretationen zu konsultieren aus http://www.wsws.org/de/2009/nov2009/chin-n19.shtml Quote:
Die Financial Times kommentierte, der Versuch habe sich gelohnt, "ein globales G-2 Leitungskomitee" zu etablieren. Man habe den Begriff "G-2" nur vermieden, "um andere Player nicht zu verprellen". Der amerikanische Botschafter in China, Jon Huntsman, sagte der Zeitung: "Es gibt tatsächlich nur zwei Länder auf der Welt, die bestimmte Fragen lösen können. Deswegen wurde wie nie zuvor versucht, globale Schlüsselfragen zu koordinieren. Nicht ein Problem wurde ausgelassen." In Wirklichkeit war der große Gipfel aber weitgehend eine Show ohne Substanz. Die Phrasen im Kommunique über Frieden, wirtschaftliche Kooperation und strategische Verlässlichkeit waren ein durchsichtiger Versuch, die tiefen Risse zu kitten, die durch die globale Wirtschaftskrise noch vertieft werden. In zentralen Fragen gab es keine Einigung, weder in der Handels- und Währungspolitik, noch in der Frage des Yuan-Dollar-Wechselkurses; und auch nicht in der Frage des Afghanistankriegs oder der amerikanischen Konfrontation mit dem Iran wegen dessen Atomprogramm. ... In Wolfs imaginärer Rede erklärt Obama freimütig: "Ich werde unsere Wirtschaft nicht in eine Depression stürzen, um den Wert der chinesischen Guthaben zu schützen." Ach, und wie stellt er sich das vor? Mir scheint, die Amis können nicht nur kein ausländisch, sondern auch kein ökonomisch. China ist nicht der einzige Staat mit chinesischen USD-Guthaben. Die Leute haben z.T. wirklich eine sehr nationalistisch gesinnte Fanatasie. Wenn ich mir in Erinnerung rufe, was in den 70ern noch Nachrichtenwert hatte: Der Kauf von USD durch Nationalbank XYZ, um die USA zu stützen. Und Europa wird abermals stillsitzen und zusehen, wie die Währungsreserven verdampfen? In gewisser Weise sind beiden Seiten die Hände gebunden, aber, um der chinesischen Propaganda Vorschub zu leisten, auch den USA. Wobei China am längeren Hebel sitzt, weil es von bottom-up agiert, sprich weitaus weniger zu verlieren hat, als der selbsternannte und verwöhnte top-down Vorzeige-"Amerikaner". Quote:
Die USA begrüßen eine größere Rolle Chinas nur zu ihren Bedingungen. Was denen aber im Rahmen der strategischen Planungen wurscht sein dürfte: aus http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Weltordnung/khan na.html Quote:
»Die vermeintliche Vormachtstellung der USA wird in jeder Region der Zweiten Welt als Irrglaube entlarvt: Die EU kann ihren Osten stabilisieren, die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) unter Führung Chinas kann Zentralasien organisieren, Südamerika kann die USA zurückweisen, die arabischen Staaten werden sich nicht mit der amerikanischen Vorherrschaft abfinden, und China kann nicht allein mit militärischen Mitteln in Ostasien eingedämmt werden. Die geopolitische Auflehnung ist in vollem Gange.« Angesichts dieser Ausgangslage haben die USA gegenwärtig schlechte Chancen, in dem Machtkampf um den Einfluss auf die Zweite Welt erfolgreich zu sein. »Die nationale Sicherheitsstrategie der USA zielt darauf ab, durch Förderung der Stabilität in gefährlichen Regionen gestaltenden Einfluss auf ›Länder am Scheideweg‹ zu nehmen. Aber in vielen derartigen Gebilden werden die USA nicht mehr als sicherheits-, sondern als unsicherheitsstiftende Macht angesehen.« Z.B., zwar weiss ich nicht, ob Kolumbien un- oder glücklich über die neuen US-Basen ist, aber unsicherheitsstiftend sind sie in jedem Fall und das mit voller Absicht: aus http://www.freitag.de/2004/46/04460901.php Quote:
"NSSM 200" nannte ausdrücklich 13 Staaten, an denen die USA ein "spezielles strategisches Interesse" hatten: Indien, Pakistan, Bangladesch, Indonesien, Thailand, Nigeria, die Philippinen, die Türkei, Ägypten, Äthiopien, Mexiko, Brasilien und Kolumbien. Deren Bevölkerungswachstum galt laut Kissinger als besonders beunruhigend für die Staatssicherheit der USA. Und da fällt er wieder, der Name eines anderen Kriegsnobelpreisträgers. Realpolitik eben, Stellvertreterkriege, auf die sich China offenbar nicht einlässt, siehe z.B. Tibet, Uiguren. Die Politik der harten Hand schlägt schlicht zurück, fragt gar nicht erst, die Leidtragenden sind die Stellvertreter, Tibeter, Uiguren. Für chinesische Verbände ein prima Training an kurzsichtigen US-Verbündeten. nochmals http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Weltordnung/khan na.html Quote:
Mit seiner Charakterisierung der weltpolitischen Rolle der EU sowie Chinas weist der Autor die Weltmacht USA indirekt auf ihr eigenes Manko hin: »Die Europäische Union ist zu einem zeitgenössischen Imperium geworden, das durch Aufnahme neuer Staaten weiterhin Jahr für Jahr expandiert – und viele weitere Staaten bemühen sich um eine Aufnahme in die EU. Etwa zur gleichen Zeit verkündet das Pentagon, dass es gegenüber jeder aufstrebenden rivalisierenden Großmacht eine Strategie der Eindämmung betreiben werde. Dessen ungeachtet folgt China methodisch seinem eigenen Zeitplan, um zur führenden Macht der Welt zu werden und seine Stellung als ›Reich der Mitte‹ zu erneuern. Wie die EU verwandelt es seine Nachbarstaaten in halbsouveräne Provinzen und unterwirft sie nicht militärisch, sondern durch demographische Expansion und wirtschaftliche Anbindung.« Es gäbe manches dazu zu sagen, aber dass China seinen eigenen Zeitplan hat, dürfte nicht nur dem Pentagon aufgefallen sein: aus http://de.rian.ru/analysis/20091117/124015970.html Quote:
Frattinis Erklärung ist eigentlich das Interessanteste an der neuen Diskussion zur europäischen Armee und, in weiterer Sicht, zur Existenz der EU als selbständiges politisches Subjekt. Die Schaffung von gesamteuropäischen Streitkräften in diesem oder jenem Format wird seit den 70er Jahren diskutiert, doch eine politische Bedrohung seitens der USA wird erstmals als einer der Beweggründe genannt. „Wenn wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen können", sagte Frattini, „wird Europa in den Hintergrund gezwängt werden. Falls ein ‚großes Zweigespann' von China und USA zustande kommt, das auch als Pazifik-Achse bezeichnet werden kann, gerät die atlantische Achse in Vergessenheit. Wir müssen politischen Willen an den Tag legen und entsprechende Verpflichtungen auf uns nehmen, sonst sind Europas Völker sehr enttäuscht. Die Menschen erwarten viel von uns, und nach Lissabon haben wir keine Rechtfertigungen für unser Nichtstun übrig." Ehrlich enttäuscht wäre ich als nicht-EU-und-trotzdem-Europäer - erstaunlich, auch das soll es noch geben - wenn die Schweiz unter diesen leicht durchschau- und voraussehbaren Bedingungen den EU-Beitritt vorsätzlich sucht, um sich am Hindukusch zu verteidigen oder weil weil ein paar Bundeshydraköpfe hier und da nicht zu Pomp und Perlen eingeladen wurden: aus http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--komm entare/Blockademacht-SP-Gruene-und-SVP/story/19170953 Quote:
In der Sicherheitspolitik kommt die Schweiz nicht vom Fleck. Es gibt keine politische Mehrheit, die bereit wäre, die Armee konsequent der veränderten Bedrohungslage und den Realitäten der globalisierten Welt anzupassen. Im Parlament spielen SP, Grüne und SVP ihre Blockademacht aus: Sie haben der Armee das Recht verweigert, Soldaten zum Ausland-WK verpflichten zu können. Eine echt erbärmliche Meinung, aber nicht unbedingt erstaunlich im TA. Quote:
Die gleiche Allianz hat Aussenministerin Micheline Calmy-Reys Plan gestoppt, die Anti-Piraten-Mission der EU zu unterstützen und dazu Schweizer Elitesoldaten in den Golf von Aden zu schicken. Eine unverbesserlich Welt-Euphoriker und Schlachtenromantiker. Wenn ich mir ergänzend dem sein Bild anschaue und den Namen lese, da fällt mir leider nichts Unpersönliches dazu ein. die Amis auf Kurs Grüsse kosh Artikel kommentieren
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