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Wem gehört das Bundeshaus? |
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Freitag, 21. September 2007 |
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Der Verkauf der Jelmoli-Immobilien für 3,4 Milliarden Franken an israelische Investoren vor ein paar Wochen war eine Nachricht, wie sie uns tagtäglich vorgesetzt wird. Doch jetzt möchten die Investoren von diesem Deal zurück treten und ermöglichen dadurch dem Publikum einen interessanten Einblick in die Finanzierung solcher Geschäfte.
Jelmoli hatte Ende Juli den Verkauf ihres Schweizer Immobilienportfolios an Blenheim Properties, Delek Global Real Estate, und Delek Belron International Ltd. bekannt gegeben. Diese Woche sind die Käufer nun an Jelmoli herangetreten und haben eine Neuverhandlung des Kaufpreises verlangt. Zur Begründung wird unter anderem auf derzeit herrschende Bedingungen auf den internationalen Kreditmärkten hingewiesen.
Interessante Perspektiven ... da kommen mir auch noch ein paar Dinge in den Sinn, welche ich neu verhandeln möchte...
Igal Ahouvi soll mit seiner Firma Blenheim Properties weltweit an Immobilien im Wert von 12 Milliarden beteiligt sein und Itzchak Tschuva, dem laut israelischen Medien die Beteiligungsfirma Delek Global Real Estate gehört, gilt als der viertreichste Mann Israels.
An leeren Taschen leiden die Käufer offensichtlich nicht, weshalb Jelmoli auch die Bedingungen des Kaufvertrages nicht neu verhandeln will.
Dennoch verlangen die potenziellen Käufer laut Tages-Anzeiger eine Neuverhandlung des Preises: "Vernünftig wäre ein Abschlag von 10 Prozent", sagt ein Mitglied des Konsortiums. Die Investoren begründen den Abschlag mit den "gewandelten Realitäten auf dem Finanzmarkt". Die Finanzbranche sei nicht mehr dieselbe wie noch vor sieben Wochen. Die Sub-Prime-Krise in den USA und Europa habe zu einer völlig neuen Ausgangslage geführt.
Pech gehabt, würde man meinen. Doch die Investoren rechnen sich sicher Chancen für einen tieferen Preis aus, schliesslich sind sie keine Neulinge im Geschäft. Welche Chancen, das bleibt vorläufig noch unklar.
Die Gesellschaften Blenheim und Delek wollten die Jelmoli Immobilien ursprünglich zu 84 Prozent des Kaufpreises fremd finanzieren. Damit hätten sie eine hohe Rendite erreicht, die den stolzen Kaufpreis von 3.4 Milliarden gerechtfertigt hätte.
Von solchen Geschäften raten uns die Banken doch immer ab...
Jelmoli-Immobilien hin oder her - Igal Ahouvi ist schon heute einer der grössten Investoren in der Schweiz mit rund 1,2 Milliarden Franken Anlagevolumen. Seiner Blenheim Properties gehören einzelne Gebäude der Credit Suisse, der Universität Zürich, des Bundes (Deza-Hauptsitz) und Einkaufszentren von Coop.
... und wem gehört das Bundeshaus - einem saudischen Prinzen? 
Tages-Anzeiger: Investoren wollen Jelmoli weniger zahlen Jelmoli: Pressemitteilung
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Geschrieben von: Emanuel, am 22-09-2007 08:04 Und der Bund zahlt also Miete in seinem eigenen Gebäude? Und das ausgerechnet an Israelis? Geschrieben von: admin, am 22-09-2007 09:27 Der Titel war bewusst provokativ gewählt. Tatsächlich wissen wir nicht, welche öffentlichen Gebäude noch der Oeffentlichkeit gehören. Ich glaube nicht, dass dies die Oeffentlichkeit weiss. Grund genug, darüber zu schreiben. Vielleicht weiss einer der Leser mehr, welche Gebäude bereits verkauft und zurück gemietet wurden. Artikel kommentieren
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