|
Zerzauste Versicherungsaktien |
|
|
|
|
Donnerstag, 26. Juli 2007 |
Das Grundprinzip der Versicherungen ist es von vielen glücklichen Menschen Geld einzusammeln, um es an die Pechvögel weiter zu geben. Da wir alle einmal Pech haben können, schliessen wir Versicherungen ab. Vom Prinzip her ist dies ein Nullsummenspiel.
Dennoch haben Versicherungen Kredite in Milliardenhöhe ausstehend. Mit dem Grundgeschäft hat dies nichts zu tun. Die Versicherungen nehmen zu einem tiefen Zinssatz Geld auf und legen es zu einem höheren Zinssatz wieder an. Das ist gut in guten Zeiten, aber schlecht, wenn die Risikoprämien steigen.
Die Versicherungs-Aktien sind deshalb eher mehr den Finanzmärkten ausgesetzt als überdurchschnittlichen Versicherungsereignissen. Die Geschäftsrisiken können die Versicherungen dank derivativer Instrumente auslagern, was auch immer öfter gemacht wird. Was aber bleibt ist das Risiko an den Finanzmärkten, denn ohne Risiko gibt es keine höhere Rendite. Steigende Zinsen und steigende Risikoprämien sind Gift für die Versicherungen und genau das haben wir jetzt.
Das schlimmste Unwetter für Versicherungen sind die Stürme an den Finanzmärkten.
(Trackback)
Artikel kommentieren | Zu Favoriten hinzufügen (0) | Artikel zitieren | Aufgerufen: 688
AkoComment © Copyright 2004 by Arthur Konze |