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Oekonomen verstehen die Welt nicht mehr, lautet der pointierte Kommentar von Dieter Wermuth im Herdentrieb-Blog, was aber nicht überraschend ist, denn sie haben die Welt noch nie verstanden. Unterstützt wird diese These von erlauchter Stelle:
Angesichts der enormen und andauernden strukturellen Änderungen lässt sich … durchaus die Meinung vertreten, dass wir die wirtschaftlichen Abläufe heute womöglich noch weniger verstehen als in der Vergangenheit.”
Das jedenfalls sagt die Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem jüngsten Jahresbericht.
Wenn man bedenkt, dass die Oekonomen keinen der Wendepunkte der Wirtschaftgeschichte des vergangenen Jahrhunderts vorhergesagt haben, weder den der Depression der dreißiger Jahre oder die Inflation der Siebziger, noch die darauffolgende Disinflation oder Japans nicht enden wollende Deflation, was dürfen wir dann von der BIZ aufgrund obiger Aussage erwarten?
Nicht allzu viel, sie stochern im Trüben.
Interessant ist hingegen, dass es vor jedem Einbruch eine lange Periode hohen nicht-inflationären Wachstums gegeben hat, die die Analysten regelmäßig für den Beginn einer neuen Ära hielten, in der die alten Zyklenmuster nicht mehr gelten würden.
Aber sie gelten immer noch, wetten dass... ;-)
Der lesenswerte Beitrag von Dieter Wermuth: Oekonomen verstehen die Welt nicht mehr (Trackback)
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