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Moody sieht keine Notwendigkeit für Banken-Abstufungen |
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Samstag, 18. August 2007 |
Die Ratingagentur Moody's Investors Service sieht derzeit trotz der gegenwärtigen Spannungen an den Kreditmärkten keine Notwendigkeit für eine umfassende Bonitäts-Abstufung der Banken weltweit.
Was sollen wir nun mit dieser Aussage anfangen. Die seherischen Fähigkeiten der Ratingagentur Moody hinken zur Zeit der Performance einer durchschnittlichen Tarot-Kartenlegerin schwer hinten nach.
Moody's geht aber davon aus, dass im dritten Quartal die Ergebnisse einer Reihe von Banken sinken werden, wie der Managing Director David Fanger am Freitag während einer Telefonkonferenz sagte.
Darauf wäre ich nie gekommen 
Auch einige Abstufungen seien durchaus möglich.
Und was fangen wir jetzt damit an? Gibt es Abstufungen oder gibt es keine und wenn ja, wo? Wofür brauchen wir Ratingagenturen, wenn sie nur im Nachhinein bestätigen, was wir eh schon wissen?
Das Finanzsystem sei so aufgebaut, dass es bei aus dem Rahmen fallenden Mittelbedürfnissen aushelfen könne. So hätten die Zentralbanken seit der vergangenen Woche weltweit wiederholt Geld in den Markt gepumpt.
Die Zentralbanken an der Pumpe oder wahlweise an der Spritze - der Liquiditätsspritze. Ein schönes Bild, nur pumpt und spritzt da niemand. Die Zentralbanken senkten nur die Eintrittsschwelle. Ob die Banken eintreten resp. Geld abholen hängt davon ab, ob sie glauben(!), dass sie das Geld gewinnbringend weiter reichen können. Allein das Vertrauen (lat. credere) wird entscheiden, wann wieder Ruhe an den Finanzmärkten einkehrt.
Spiegel-Online hat im Anschluss an den Artikel "Gier ohne Grenzen" die Fehler der Rating-Agenturen der Vergangenheit aufgelistet. Die Erkenntnis ist ernüchternd - die Ratingagenturen haben die grossen Trendwenden verpasst: Klicken und runterscrollen
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