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Wer erfolgreich an der Börse investieren möchte, der muss viel von Wirtschaft verstehen, täglich die Finanzpresse lesen und regelmässig Bilanzen studieren. Diesen Eindruck haben sicher viele Anleger, weshalb sie gerne ihr Vermögen Experten anvertrauen.
Doch ob der Durchschnitt aller Experten wirklich viel besser ist als Lieschen Müller?
Eine 64-jährige Hausfrau aus Singapur wollte es genau wissen. Chua Chwee Keok hat sich an einem Börsenspiel beteiligt und im Handel mit Optionsscheinen hoch bezahlte Profis von Banken wie Merrill Lynch in den Schatten gestellt.
Vor dem Wettbewerb hatte ihr Sohn Chua Chwee ihr noch zeigen müssen, wie man mit einem Computer handelt und was die Zahlen auf dem Schirm zu bedeuteten hatten, wie die "Straits Times" heute berichtete. Als Preisgeld erhält sie 3800 Euro.
Es ist zu hoffen, dass Chua Chwee Keok trotz des Erfolges auf dem Teppich bleibt, denn so ungewöhnlich wie sich diese Geschichte nun darstellt, ist sie nicht.
Jeder Anleger, der seit Jahren an den Finanzmärkten investiert, kennt das Gefühl der perfekten Investition. Irgendwann ereilt jeden das Glück. Besonders gefährlich aber ist es, wenn sich dies ganz am Anfang ereignet und der Anleger glaubt, es liege an seinen Talenten und nicht an Fortuna. Die Börsengeschichte ist gepflastert mit Leichen, die unsanft auf den Boden der Realität zurück geholt wurden.
Wirklich clevere Börsianer wissen, dass Glück eine grosse Rolle spielt und handeln deshalb mit fremden Geldern. Dass man auch mit Gebühren reich werden kann, haben die Hedge-Funds bereits bewiesen. 
Hausfrau deklassiert Investmentprofis Hedge Fonds können die Aktienindizes nicht schlagen (Trackback)
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