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Dow Jones: Rekordstand dank wenigen Einzelwerten |
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Donnerstag, 3. Mai 2007 |
Der Dow Jones hat einen neuen Rekordstand erreicht. Doch was für den Index gilt, gilt noch lange nicht für alle 30 Aktien aus denen der Index berechnet wird. Nur 14 der 30 Aktien liegen auf Fünfjahres-Sicht im Plus. 16 Unternehmen weisen dagegen Verluste auf.
Der größte Gewinner seit 2002 ist Hewlett-Packard: Dessen Unternehmenswert kletterte um 211 Prozent. Die amerikanische Bank JP Morgan Chase konnte ihren Wert ebenfalls mehr als verdoppeln und legte um 138 Prozent zu. Zu den Gewinnern zählen außerdem der Baumaschinenhersteller Caterpillar (121 Prozent) und die Technologiefirmen AT&T (95 Prozent) und United Technologies (85 Prozent). Quelle: Yahoo
Doch was bei den Gewinnern so toll aussieht, ist so toll nicht. Hewlett-Packard, JP Morgan Chase und AT&T haben ihre Höchststände aus dem Jahr 2000 noch nicht erreicht.
Größter Verlierer aller Indexunternehmen in den vergangenen fünf Jahren war der Automobilkonzern General Motors mit einem Minus von 48 Prozent. Ähnlich starke Verluste erlitt der Chiphersteller Intel, dessen Aktienwert um 46 Prozent sank. Weitere Verlustbringer sind die Einzelhändler Home Depot (-34 Prozent) und Wal-Mart (-28 Prozent) sowie der Pharmakonzern Pfizer (-29 Prozent).
Berücksichtigt man auch den Börsencrash 2001/2002, dann haben nur ganz wenige Unternehmen, deren Aktien im Dow Jones aufgeführt sind, ihre Höchstmarken übertroffen. Zum Beispiel:
- Caterpillar - dank dem Aufschwung im Immobilienmarkt und dem Irak-Krieg
- Altria - Ende 90er Jahre geschwächt duch Sammelklagen der Rauchgeschädigten (Philip Morris)
- Exxon - der Profiteur höherer Oelpreise
Wenn ich mir die schwache Performance der Einzelwerte über die letzten 10 Jahre anschaue, dann frage ich mich, wie der Dow Jones einen neuen Rekordstand erreichen konnte. Kennt ein Leser die Lösung?
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