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Der Domino-Effekt: Teil 3 |
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Mittwoch, 18. Juli 2007 |
Es war nie meine Absicht, eine Serie mit dem Titel "Domino-Effekt" zu schreiben, aber das Domino-Spiel besteht nun mal aus einer Serie von Steinen und die fallen gerade wie im Lehrbuch.
Bei mehr als 20 Übernahmen wurden in den vergangenen drei Wochen die
Platzierungen von Krediten verschoben oder die Konditionen neu
diskutiert. In den USA konnten die Banken die Kredite für Servicemaster
und US Foodservice nicht weitergeben.
(Quelle)
Das Weitergeben von Krediten ist ein substanzieller Teil des Investmentbanking-Geschäfts. Bricht dies weg, dann ist auch in der Mergers&Acquisitions-Abteilung (M&A) Flaute. Dies kriegen nun die Banken zu spüren. Trotz hervorragendem Quartalsausweis sind die Aktien von JPMorganChase heute unter Druck.
In den vergangenen Monaten hatte die scheinbar unbegrenzte Gier der
Investoren nach Leveraged Loans den Private-Equity-Markt auf einen
Höhepunkt getrieben. (Quelle )
Diese Gier hat die Investmentbanken gut gefüttert und ihre Aktien in die Höhe getrieben. Wenn auch die Banken nicht mehr vollgestopft sein sollten mit riskanten Krediten - das Kommissionsgeschäft leidet darunter.
Die Erträge von JP Morgan Chase - kletterten von 15,086 Milliarden
Dollar im Vorjahr auf 18,908 Milliarden Dollar. Die Schätzungen lagen
hier bei 17,62 Milliarden Dollar. Im Investmentbanking steigerte JP
Morgan die Erträge um 34 Prozent auf 5,798 Milliarden Dollar. (Quelle )
Das sind die Zahlen der Vergangenheit, doch die Börse bewertet die Zukunft - no risk, no fun. Mögen die Investoren kein Risiko mehr, ist es nicht mehr lustig für die Investmentbanking-Branche.
P.S. Der Implod-o-meter meldet gerade die "Implosion" des hundersten Hypothekar-Instituts .
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