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Der Domino-Effekt in der Wirtschaft |
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Donnerstag, 12. Juli 2007 |
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Kredite sind der Motor der Wirtschaft. Je mehr Schulden aufgenommen werden, desto mehr brummts in den Fabrikhallen. Doch Kredite haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie entweder zurückbezahlt oder refinanziert werden müssen. Mit der Refinanzierung haben zur Zeit einige Hausbesitzer in den USA ihre liebe Mühe und die amerikanische Weltwirtschafts-Lokomotive droht ins Stottern zu geraten.
Wie die Kreditwirtschaft funktioniert, lässt sich am besten am Dominospiel aufzeigen. Ein neuer Kredit löst eine neue Einnahme aus, welche wieder ausgegeben werden kann usw. So lange immer neue Kredite aufgenommen werden, läuft der Wagen rund. Können aber keine neuen Kredite mehr aufgenommen werden oder noch schlimmer - die alten nicht refinanziert werden, dann läuft das Dominospiel von der Gegenseite.
Ein Schuldner bezahlt nicht. Der Gläubiger, der sein Geld nicht bekommt, kann seine eigenen Schulden nicht bezahlen usw. usw.
Etwas detailierter beschreibt dies Robert Heusinger in seinem Artikel: Vom Ende des größten Kreditbooms aller Zeiten
Wer den Effekt statt in Worten in Bildern geniessen möchte, bitte schön:
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