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Björn Borg geht an die Börse |
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Dienstag, 24. April 2007 |
Björn Borg geht an die Börse, nein nicht zu Fuss und auch nicht in der Limousine und schon gar nicht er selbst. Denn der Name "Björn Borg" gehört zwar Björn Borg, aber eben nicht dem Björn Borg. Alles klar?
Die Tennislegende hat seinen Namen der Vermarktungsfirma WBM (Worldwide Branding Management) für 124 Millionen Kronen (13 Mio Euro) verkauft, welche sich nun selbst Björn Borg nennt. Borg selbst - also die Tennislegende - hat mit dem Unternehmen bis auf die Entgegennahme von Lizenzgebühren über seine Eltern keine Verbindung.
Schon früher ist Borg - der mit dem Stirnband - mit unkonventionellen Finanzpraktiken aufgefallen. So meldete er in seinem Geburtsland 1989 Konkurs an und wurde von Gläubigern verklagt, weil er sein Vermögen mit Hilfe verschachtelter Familienfirmen in Steuerparadiesen versteckt haben soll. Die Einnahmen aus der Namensvermarktung gehen an ein von seinen Eltern betriebenes Kleinunternehmen in den Niederlanden.
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