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1000 Tausend Milliarden Verlust |
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Montag, 25. Februar 2008 |
Die Hoffnung heisst Ambac. Der Anleiheversicherer möchte sein Portfolio aufspalten und die guten Kommunalanleihen ins Körbchen legen und die schlechten Ramschanleihen mit Milliardenspritzen von Finanzinstituten unterfüttern. Die Lahmen helfen also wieder einmal den Blinden. Das hatten wir doch alles schon einmal. Genützt hat es nichts, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Während dessen sorgt ein UBS Analyst für Furore. George Magnus prognostiziert für die Wirtschaft Verluste von 1000 Milliarden US Dollar aus der aktuellen Finanzkrise und geht von starken Zinssenkungen der EZB aus.
Es war eine schwere Geburt, aber mit etwas Glück ist es acht Banken gelungen, 3 Mrd. $ für den angeschlagenen Anleiheversicherer Ambac zusammenzukratzen. Das Gerücht wurde an der Wall Street gebührend gefeiert und dürfte als gelungene Rettungsaktion verkauft werden. Mit diesem Betrag ist aber nur Zeit erkauft, keine Lösung. Alles andere ist Autosuggestion. ( Quelle) Es war vor ziemlich genau einem Jahr als George Magnus, Senior Economic Adviser bei der UBS (!), vor einer starken Trendwende an den Finanzmärkten warnte. Ernst genommen wurde er damals nicht. Heute gibt es dafür ein dreiteiliges Interview bei der Financial Times in Schrift oder in Bild und Ton.

Auch die Analysten von Goldman Sachs warten mit weiteren Hiobsbotschaften auf:
Die Investmentbank rechnet im Zuge der Kreditkrise mit weiteren Milliarden-Abschreibungen in der US-Finanzbranche. Die größten Verluste stehen nach Einschätzung der Investmentbanker bei der Citigroup an. Hier prognostiziert Goldman Sachs einen zusätzlichen Abschreibungsbedarf von rund zwölf Milliarden US-Dollar vor allem wegen schlecht besicherter Hypothekenkredite. (Quelle) (Trackback)
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