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Eine Milliarde Dollar für ein Bergdorf |
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Dienstag, 31. Juli 2007 |
Andermatt, ein Dorf im Zentrum der Schweiz, schattig, überaltert und zurück gelassen, erlebt ein Wunder. Seit der ägyptische Milliardär Sawiris das Urner Dorf zu einer Wohlfühloase ausbauen will, bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.
In einem Interview der «Neuen Luzerner Zeitung» sagte der ägyptische Hotelunternehmer, er werde mindestens eine Milliarde Dollar investieren und er rechne damit, dass mehrere Tausend Arbeitsplätze entstehen.
→ Zwischen 1970 und dem Jahr 2000 verlor Andermatt zahlreiche Einwohner (1970-2000:-19,3%).
Doch weshalb tut dies der Aegypter? Der Andermatt-Blog erklärt dies wie folgt:
Das von Samih Sawiris geplante Geschäftsmodell für Andermatt ist nicht
neu. Es wurde in Drittweltländern schon erprobt. Man kaufe zu einem
günstigen Preis Boden – im Fall Andermatt vom Militär. Dann veredle man
den Boden, z.B. mit einem Golfplatz, damit die Parzellen eine grosse
Wertsteigerung erfahren. Dann baue man Hotels und Wellness-Anlagen und
stelle ein tolles Dienstleistungsangebot bereit. Im nächsten Schritt
stelle man Appartements und Villen auf, die man zu attraktiven Preisen
verkauft. Und schon rollt der Rubel. Alles klar? Sawiris Hotelgruppe Orascom will im Urserental ein Resort mit Hotels, Ferienwohnungen und Villen mit total 3000 Gästebetten realisieren. Die Nachfrage nach den Wohnungen sei bereits jetzt sehr gross, so Sawiris. Das Konzept scheint also zu funktionieren.
Impressionen aus Andermatt
Andermatt-Resort (Trackback)
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