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Cisco schockt die Anleger |
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Börse
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Donnerstag, 8. November 2007 |
An den Finanzmärkten ist es wie im wahren Leben, es wird immer gerade soviel zugegeben, wie nicht mehr verheimlicht werden kann, insbesondere dann, wenn einiges auf dem Spiel steht. So dürfte auch die Bemerkung von FED-Chef Bernanke höchstens noch den Blinden die Augen geöffnet haben: „Wir gehen von einer merklichen Abschwächung des Wachstums im vierten Quartal aus.“
Danke für die Einschätzung, lieber Ben, Cisco war schneller.
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Katerstimmung an der Wall Street |
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Börse
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Donnerstag, 8. November 2007 |
Wenn der Dollar sinkt, sollte man die Zinsen anheben. Wenn die Kreditvergabe einbricht, dann sollte man die Zinsen senken. Wenn beides gleichzeitig eintrifft, dann kann man nur noch beten.
Die Finanzmärkte stecken fest im Sumpf und die üblichen Massnahmen verpuffen wirkungslos. Jetzt kann die FED den Plan B aus der Schublade holen, sofern sie einen Plan B hat. Wenn nicht, dann nimmt das Dominospiel seinen gewohnten Verlauf. Ein Stein fällt nach dem anderen. Eine kurze Uebersicht über den gestrigen „Spielverlauf“:
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Immobilien
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Dienstag, 6. November 2007 |
Die Schätzungen, wieviel die Hypotheken-Krise kosten wird, gehen noch weit auseinander. Einig sind sich aber fast alle Analysten darin, dass wir noch nicht alles gesehen haben. Die Preise für Immobilien fallen im Moment schneller, als die Banken die Wertberichtigungen vornehmen können. Dazu kommt noch, dass die Banken nicht alleine auf diesen Wertschriften sitzen geblieben sind. Bislang blieb es vor allem bei den Versicherungen und Pensionskassen ruhig.
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sharewise: Portal für Aktienanalysen |
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Vernetzt
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Dienstag, 6. November 2007 |
Web 2.0 ist jetzt auch bei den Börsianern angekommen. Sharewise.com ist eine Community, auf der Informationen zu deutschen Aktien gesammelt und effektiv dargestellt werden. Dabei werden sowohl die Analysen der Community als auch die der professionellen Analysten ausgewertet. Das System speichert den Kurs der Aktie beim Abgeben einer Empfehlung und berechnet danach die Performance durch Vergleich des aktuellen Kurses mit dem Startkurs. So kann man leicht erkennen, ob sich die Analyse schlussendlich bewahrheitet hat. Zusätzlich gibt es seit ein paar Tagen noch sharewise.tv, bei dem Videos aus der Finanzwelt gezeigt werden.
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Arm dran - das Gesicht der Unterschicht |
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TV-Tipp
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Dienstag, 6. November 2007 |
Dienstag, 06.11.07 ab 20.40 bei ARTE
Die Zahl derjenigen, die langfristig ohne Arbeit bleiben und in Abhängigkeit der staatlichen Sozialsysteme leben, wächst rapide. Der Themenabend analysiert das Phänomen Unterschicht und sucht nach Möglichkeiten, wie sich die Menschen dem sozialen Abseits entziehen können.
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Die Manager, die wir verdienen |
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Psychologie
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Montag, 5. November 2007 |
Stan O’Neal von Merrill Lynch ist ein weiteres Beispiel einer langen Serie von Managern, die auch dann noch abkassieren, wenn sie dem von ihnen geführten Unternehmen geschadet haben. Er bekommt von seinem Arbeitgeber den Abschied mit rund 160 Mio. Dollar versüßt - so hoch wird in der Branche der Wert seiner Aktienoptionen und Pensionspakete geschätzt.
Das ist absurd, aber nicht erstaunlich.
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Interna
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Montag, 5. November 2007 |
Zeitenwende.ch wurde von der Bloggerei – einem deutschen Weblogverzeichnis – zum Blog der Woche auserkoren. 2153 deutschsprachige Blogs sind bei der von IDGV Gmbh und Pixel Trader Ltd. betriebenen Internetseite eingetragen und jede Woche wird ein Blog von der Redaktion zum Blog der Woche gewählt. Die Kriterien sind Aktualität, Qualität und der Gesamteindruck.
Besten Dank dafür an Rob Haynes und seine Kollegen. Eine spezielle Ehre für einen Blog, der sich nicht mit massentauglichen Themen wie "Paris Hilton im Knast" oder "Maddie, verzweifelt gesucht" auseinander setzt.
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Citigroup-Chef Prince tritt zurück |
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Manager
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Montag, 5. November 2007 |
Wenn die Liquidität zurückgeht, dann sieht man, wer nackt gebadet hat. Zumindest nur sehr knapp bekleidet steht nach den neuesten Turbulenzen an den Kreditmärkten die amerikanische Grossbank Citigroup da. Nach einer Krisensitzung an diesem Wochenende ist von Abschreibungen von weiteren 7-11 Milliarden US Dollar die Rede. Der CEO und Verwaltungsratsvorsitzende der Citigroup, Charles Prince, stellt sein Amt zur Verfügung. Prince kann mit einer grosszügigen Abfindung rechnen.
Während der Rücktritt von Citigroup-Chef Prince nicht unerwartet kam, zeigten sich Experten doch von den angekündigten neuen Abschreibungen im Zuge der US-Hypothekenkrise überrascht. Bereits im dritten Quartal hatten Abschreibungen von 6,5 Milliarden Dollar der Citigroup Löcher in die Bilanz gerissen und einen Gewinneinbruch von fast 60 Prozent eingebrockt.
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Die FED ändert die Spielregeln |
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Politik
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Samstag, 3. November 2007 |
80-100 Milliarden US Dollar an Problemkrediten wollten die Banken Citigroup, JPMorgan Chase und Bank of America in einen neuen Superfonds verschieben, doch wozu? Die amerikanische Zentralbank FED lässt nun die Katze aus dem Sack. Laut einem Bericht von Reuters muss dieser Superfonds nur mit 10 Prozent des Kapitals hinterlegt werden.
Im Originalton heisst das: „Banks that back a proposed new multi-billion dollar investment fund that may purchase risky mortgage-related assets will need only one tenth of the capital they would need if they were to take the assets onto their own balance sheets, the Federal Reserve has said."
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Merrill Lynch auf Enrons Spuren |
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Hedge Fonds
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Freitag, 2. November 2007 |
Die durch Milliardenverluste in die Schlagzeilen geratene US-Investmentbank Merrill Lynch ist in Transaktionen mit Hedge Funds involviert, welche ihre tatsächlichen Verluste auf ausstehenden Krediten verschleiern sollen, berichtet das Wall Street Journal in ihrer heutigen Ausgabe.
Bei einer solchen Transaktion soll ein Hedge Fund commercial papers im Gegenwert von 1 Milliarde US Dollar gekauft haben, die in Form eines „Finanz-Vehikels“ (ein besserer Ausdruck fällt mir dafür nicht ein) gefüllt mit Hypotheken von Merrill emittiert wurde, wie ein Insider berichtet. Im Gegenzug wurde dem Hedge Fund das Recht eingestanden, die commercial papers nach einem Jahr an Merrill Lynch zu einem garantierten Minimum-Preis zurück zu verkaufen.
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Alan Greenspan - the Bubble Man |
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Bitte lächeln :-)
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Mittwoch, 31. Oktober 2007 |
Eigentlich wollte der am 31. Januar 2006 zurückgetretene Vorsitzende der US-Notenbank FED Alan Greenspan Musiker werden. Der Sohn eines Börsenmaklers besuchte die berühmte Musikhochschule Juilliard School in New York. Seine Instrumente waren das Saxophon und die Klarinette, mit der er seinem Vorbild Benny Goodman nachstrebte.
Doch aus seiner Musiker-Karriere wurde bekanntlich nichts, dafür liehen ihm Oekonomen und Investoren ihr Ohr. Was sie zu hören bekamen war oft unverständlich. Etwas klarer drückt sich Scott Pettersen aus. Der Musiker hat Alan Greenspan ein Lied gewidmet – The Bubble Man!
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