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Babylonische Sprachverwirrung |
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Bürokratie
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Mittwoch, 6. Mai 2009 |
Im Finanzbereich ist es wie im Bürokratendschungel. Alles ist so
unverständlich, dass keiner mehr durchblickt. Germanisten wollen jetzt
aber dem Beamtendeutsch an den Kragen und haben einen Versuch zur
Entbürokratisierung gestartet. Damit wir uns in Zukunft nicht mehr
fragen müssen, was um Himmels Willen eine Personenvereinzelungsanlage
ist.
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Die widersprüchlichen Erkenntnisse des Herrn Dörig |
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Manager
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Mittwoch, 6. Mai 2009 |
Im Interview mit der Finanz & Wirtschaft sagt der ehemalige CEO und
aktuelle Verwaltungsrat der Swiss Life, dass der Verwaltungsrat die
Leitplanken für das Unternehmen richtig gesetzt habe. Kurz darauf
widerspricht er sich selber. Ja, was denn nun, Herr Dörig?
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Börse
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Mittwoch, 6. Mai 2009 |
Das Schlimmste ist nun hinter uns, vermelden die Experten der
Finanzindustrie. Es sind die gleichen Experten, die uns vor gerade
einmal ein paar Monaten vor einer Weltwirtschaftskrise gewarnt hatten.
Was stimmt denn nun und was dürfen wir noch glauben? Sollen wir den
Champagner kalt stellen oder den Vorrat an Magenbitter aufstocken?
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Immer wieder Goldman Sachs |
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Vernetzt
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Dienstag, 5. Mai 2009 |
Die zahlreichen Verknüpfungen zwischen Goldman Sachs, der FED und der
amerikanischen Regierung haben schon öfters für Stirnrunzeln gesorgt.
Doch die Machenschaften blieben Randnotizen. Die Frage ist, wie lange
noch, denn das Wall Street Journal hat einen weiteren Fall aufgedeckt.
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Manager
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Montag, 4. Mai 2009 |
Die Geschichte rund um Porsche ist ein perfektes Abbild dessen, was zur
globalen Finanzkrise geführt hat. Mit Schulden wurde Geld gemacht,
Bilanzen aufgebläht und künstliche Gewinne erwirtschaftet. Für die
Manager war es ein lohnendes Geschäft. Ihre Boni basierten auf den
Jahresendresultaten. Die Aktionäre hingegen schauen in die Röhre. Sie
hatten an die Fata Morgana explodierender Gewinne dank Finanzgeschäften
geglaubt. Die Ernüchterung ist gross.
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Statt Heilung kam der Umsatz |
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Medizin
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Freitag, 1. Mai 2009 |
Roche gehört mit 80'00 Mitarbeitern und einem Umsatz von 45 Milliarden
Schweizer Franken zu den weltweit grössten Pharmakonzernen. Das
bekannteste Produkt ist Tamiflu, das dank Vogel- und Schweingrippe auch
ausserhalb der Medizin für Schlagzeilen sorgte. Weit spannender ist
aber ihre Gründungsgeschichte und die wirft Fragen auf über die Wirkung
von Medikamenten und deren Erfolg.
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Bitte lächeln :-)
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Donnerstag, 30. April 2009 |
The economy singt trotzig gegen den Untergang an, der Dow mimt das
Orchester und die Rettungsboote werden fröhlich runter gelassen. Also
lasst uns schunkeln...im Rhythmus des Dirigentenstabs, welchen die
Finanzminister etwas unkoordiniert hin- und herschwingen.
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Von der Schweinegrippe zur Erleuchtung |
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Psychologie
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Donnerstag, 30. April 2009 |
Mit der Schweinegrippe wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben ganz
nach dem Motto: Nur die Panik nicht verlieren. Was wäre denn die
Wirtschaft ohne Angst und Gier? Nichts! Die Gier nach dem Ueberleben,
die sich als Hungergefühl ungefragt meldet, ist der Ursprung allen
Wirtschaftens.
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Erleuchtung im Blätterwald |
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Medien
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Mittwoch, 29. April 2009 |
Lange hat es gedauert, sehr lange und bei den meisten ist der Prozess
immer noch in vollem Gange. Doch bei den ersten machen sich langsam
Erleuchtungstendenzen bemerkbar. Nach dem Focus hat nun auch die FTD
und das Handelsblatt dem Kuriosum Bankbilanz etwas mehr Aufmerksamkeit
geschenkt und stellt überrascht fest: Irgend etwas stimmt da nicht. Na,
aber hallo...
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Moses und die Wirtschaftskrise |
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Medien
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Dienstag, 28. April 2009 |
Manchmal amüsiert, manchmal frustriert schaue ich auf die vielen
Vorschläge, wie nun die Wirtschaft aus der Schockstarre befreit werden
soll. Dabei gleichen sie wie ein Ei dem anderen. Egal ob nun der IWF, die
Zentralbanken oder Bad Banks der Wirtschaft für Erleichterung sorgen
sollen, alle laufen darauf heraus, dass bestehende Schulden bestehen
bleiben und neue zusätzliche Schulden geschaffen werden können.
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Börse
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Dienstag, 28. April 2009 |
Die Deutsche Bank reiht sich in die Liste der Banken ein, welche ihre
Zahlen mit ein paar Zaubertricks aufgehübscht haben. Schön sehen sie
tatsächlich aus, zu schön, um wahr zu sein. Aber wer interessiert das
schon, solange die Schlagzeilen stimmen.
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