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Entscheidung von historischer Verblödung |
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Politik
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Freitag, 29. Mai 2009 |
Der deutsche Wahlkampf wird zur Brutstätte absurder Massnahmen. So
hat der Bundestag soeben mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit
die Aufnahme einer Schuldenbremse ins Grundgesetz beschlossen. Ab 2020
soll es keine neuen Kredite mehr für die Bundesländer geben und bereits
ab 2016 darf sich der Bund nur noch bis zu einer Höhe von 0,35 Prozent
des Bruttoinlandsproduktes verschulden dürfen. Wers glaubt, wird selig.
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Bonjour Tristesse - die Steuergerechtigkeit wird abnehmen |
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Steuern
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Freitag, 29. Mai 2009 |
Die globale Steuergerechtigkeit wird nicht zu-, sondern abnehmen,
schreibt Daniel Binswanger in einem Magazin Bericht über den Genfer
Finanzplatz. Damit stösst er ins gleiche Horn wie ich. Die ganzen
Attacken auf den Finanzplatz Schweiz werden ihr Ziel verfehlen, wobei
ich bezweifle, dass Steuergerechtigkeit je das Ziel dieser Attacken
war. Es ging einfach darum, einen Konkurrenten zu schwächen. Die
Gewinner heissen USA und Grossbritannien.
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Zyklen
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Mittwoch, 27. Mai 2009 |
Jetzt ist auch Marc Faber auf den Hyperinflationszug gestiegen. Die
Preise könnten in einem Tempo zulegen, das nahe an die Entwicklung in
Zimbabwe herankommt, sagte er in einem Bloomberg-Interview.
Gleichzeitig vermeldet Deutschland nach Schätzungen des statistischen
Bundesamts eine Inflation von 0.0 % - der tiefste Stand seit Mai 1987.
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Das Deutsche-Bank-Modell heisst Leverage |
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Bürokratie
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Mittwoch, 27. Mai 2009 |
Als wäre nichts geschehen, verteidigt Joe Ackermann auch weiterhin eine
Eigenkapitalrendite von 25 Prozent. Die Deutsche Bank erreiche diese
nicht, "wie manche behaupten, weil wir übermässige Risiken eingehen.
Wir erreichen diese Rendite, weil wir ein überzeugendes Geschäftsmodell
haben." Tja, und dieses Modell heisst Leverage.
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Die Scheingewinne von Porsche |
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Börse
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Dienstag, 26. Mai 2009 |
Aus einer Pressemitteilung von Porsche vom 7. November 2008 werden die
fiktiven Optionsgewinne auf VW-Aktien ersichtlich. Daraus geht hervor,
dass Porsche aus dem operativen Geschäft im Jahr 2008 keinen Gewinn
gemacht hat. Die damals nicht realisierten aber ausgewiesenen Gewinne
bedrohen jetzt das Unternehmen.
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Arbeitslosigkeit verstärkt Immokrise |
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Vernetzt
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Montag, 25. Mai 2009 |
Nach der "Subprime"-Krise ist vor der "Prime"-Krise. In den USA kommen
immer mehr kreditwürdige Kunden (prime) in Zahlungsverzug. Der
Hauptgrund dafür ist die steigende Arbeitslosigkeit. Da diese laut fast
allen Experten nocht weiter steigen wird, dürfte auch die
Immobilienkrise in den USA noch länger nicht vorbei sein.
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Die Grenzen der Konjunkturmassnahmen |
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Steuern
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Montag, 25. Mai 2009 |
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat den Rating-Ausblick für
Großbritannien von stabil auf negativ gesenkt und Kalifornien muss um
Staatshilfe betteln, damit sie ihren Angestellten den Lohn bezahlen
kann. So einfach wird es also nicht werden, sich mit
Konjunkturprogrammen aus dem wirtschaftlichen Wellental empor zu
hangeln.
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Medien
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Sonntag, 24. Mai 2009 |
Der Sportwagenbauer war auch schon mal schneller unterwegs. Statt
schicke Boliden bestimmen die finanziellen Engpässe die
Berichterstattung über Porsche, das sich noch letztes Jahr wegen ihrer
finanziellen Zaubertricks feiern liess. Davon ist nichts mehr zu
spüren. Jetzt ist der Tank leer und Geld verzweifelt gesucht.
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Ein offener Brief an Ulrich Schlüer |
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Politik
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Samstag, 23. Mai 2009 |
Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert, besagt ein
altes Sprichwort. Das gilt auch für die von Ihnen initiierte
Bürgeraktion "Gesunde Währung", bei der Sie sich zusammen mit Ihren
SVP-Kollegen Luzi Stamm und Lukas Reimann für eine gesunde Schweizer
Währung einsetzen wollen. Gerne würde man zustimmen, doch wenn die
Analyse der Krise so widersprüchlich ist, dann kann auch keine Lösung
der Probleme das Resultat Ihrer Bürgeraktion sein.
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Die Macht der Wall Street |
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Vernetzt
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Freitag, 22. Mai 2009 |
Nicht die unsichtbare Hand des Marktes, sondern die unsichtbare Hand
der Interessensverbindungen bestimmt die Wirtschaft. Das erfahren jetzt
auch die Leser des Zürcher Tagesanzeigers. Das Thema wird
langsam aber sicher salonfähig, nachdem es jahrelang ignoriert
wurde.
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Die Verantwortung der Medien |
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Medien
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Donnerstag, 21. Mai 2009 |
Haben die Medien rechtzeitig vor der Finanzkrise gewarnt? Dieser Frage
ging Columbia Journalism Review nach und hat in den letzten Jahren
über 700 Artikel in den wichtigsten amerikanischen Zeitungen
aufgespürt. Die Rede war von Hypothekenbetrug, Derivat-Bomben oder
Trauen Sie keiner Ratingagentur. Weshalb kam dann die Finanzkrise
dennoch so unvorbereitet?
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