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Virtuell
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Montag, 27. Juli 2009 |
Der Glaube daran, die Welt mit Zahlen und Risikomodellen in den Griff
zu bekommen ist ungebrochen. Inzwischen gibt es auch für Kleinanleger
das passende Produkt, Geld im Schlaf zu verdienen. Dass es sich dabei
um einen Albtraum handeln könnte, wird geflissentlich vergessen, als
hätte es nie eine Krise gegeben. Unglaublich aber wahr...
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Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt |
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Börse
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Mittwoch, 22. Juli 2009 |
Das Pippi Langstrumpf-Prinzip gehörte schon länger zum Geschäftskonzept
der Ratingagenturen. Doch jetzt wird es immer haarsträubender, so dass
auch die letzten, die noch geglaubt haben, dass Ratingagenturen
unabhängige, nur ihrer eigenen Analyse verpflichtete Unternehmen seien,
ihre Meinung revidieren müssen. Zuvor heruntergestufte Papiere für
amerikanische Gewerbeliegenschaften, deren Markt am Boden liegt, wurden
laut FTD auf Druck der Banken wieder auf AAA heraufgestuft. Wenn es ums
Geschäft geht, ist eben alles möglich. Na, wenn das nicht Vertrauen
schafft...
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TV-Tipp
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Dienstag, 21. Juli 2009 |
Grenzenlose Gier, mangelnde Transparenz und das Versagen von
Aufsichtsgremien haben nach Ansicht von Finanzexperten und
Brancheninsidern deutsche Banken in den Sog der globalen Finanzkrise
gezogen. In der Frontal21-Dokumentation "Das Milliardenspiel" zeigen
die Autoren Reinhard Laska und Christian Rohde die Ursachen der Krise
in Deutschland und gehen der Frage nach, wer dafür die Verantwortung
trägt.
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Das Moral-Hazard-Problem bleibt ungelöst |
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Psychologie
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Montag, 20. Juli 2009 |
Die Rezession hat sich im ersten Halbjahr tief in die Realwirtschaft
hineingefressen, die Arbeitslosigkeit steigt und die Staatsverschuldung
explodiert. Doch die Banken weisen - Ueberraschung, Ueberraschung -
wieder Gewinne aus. Was läuft hier falsch?
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Das Ungleichgewicht der Macht in den Konzernen |
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Psychologie
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Sonntag, 19. Juli 2009 |
HBOS war vor der Krise die viertgrösste Bank in Grossbritannien und hat
mit Hypotheken mehrere Milliarden Pfund der Steuerzahler verbraten.
Soweit ist das nicht wirklich neu. Interessant ist hingegen die
Geschichte des damals in der Verantwortung stehenden CEO Sir James
Crosby und dem Riskmanager, Paul Moore, der 2004 vor zu vielen Risiken
gewarnt hatte und darauf entlassen wurde.
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Hat Wall Street den Bogen überspannt? |
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Vernetzt
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Samstag, 18. Juli 2009 |
Sind die aktuellen Gewinne von Goldman Sachs der Beweis dafür, dass die
Finanzkrise schon bald ihrem Ende entgegenstrebt oder ist es der
Beweis, dass Wall Street die amerikanische Regierung übernommen hat?
Eine Frage, der sich jetzt auch Paul Krugman in seiner New York Times
Kolumne angenommen hat. Dort schreibt er: "Goldman Sachs ist sehr gut,
in dem was sie tun, doch was sie tun, ist schlecht für America." Autsch!
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Zitat
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Donnerstag, 16. Juli 2009 |
Eine Mail mit einem leicht säuerlichen Unterton von Nouriel Roubini
wurde kurz nach Börsenschluss an die Abonennten versandt, bei dem er
darauf hinwies, dass das, was die Medien schreiben, dass er gesagt
haben soll, so nicht gesagt habe. Deshalb sagt er jetzt noch einmal,
was er schon lange sagte: Die Rezession endet nicht vor Ende dieses
Jahres und dann geht es im besten Fall ganz langsam aufwärts, es kann
aber auch schlimmer kommen.
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Virtuell
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Donnerstag, 16. Juli 2009 |
Keine Verschwörungstheorie ohne Fed. Da war es mal Zeit, dass jemand
das Thema bildlich und allgemein verständlich aufarbeitete. Bitte
schön...
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So wurde Greenberg reich, so wurde AIG groß |
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Medien
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Montag, 13. Juli 2009 |
Eliot Spitzer, Gouverneur von New York, bevor er über seine amoureusen
Eskapaden stolperte, war der Schrecken der Wall Street. Keine Firma zu
gross, kein Manager zu mächtig als dass er vor ihm sicher war. Schade
eigentlich, dass er zur Unzeit das Feld räumen musste. Zu gern hätte
ich gewusst, wie er heute handeln würde. Zum Glück hat ein Journalist
nachgefragt.
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Bürokratie
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Montag, 13. Juli 2009 |
Was gut ist für die Banken, ist gut für die Schweiz, war ein gerne
gepflegter Glaubenssatz zwischen dem Bankenplatz Zürich und dem
Bundeshaus in Bern. Doch der Glaube hat Risse bekommen. Die Schweizer
Nationalbank fordert nun eine höhere Eigenkapitalquote für die
Elephanten am Paradeplatz. Kurt Schildknecht, ehemaliger BZ-Banker geht
sogar noch einen Schritt weiter.
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Politik
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Montag, 13. Juli 2009 |
Mario Draghi hat in der vatikanischen Zeitung „L’Osservatore Romano“
seine Gedanken zur Enzyklika Caritas in veritate nieder geschrieben und
kommt dabei zur Erkenntnis "Eine langfristige Entwicklung ist unmöglich
ohne Ethik." Da lässt sich schwer etwas dagegen einwenden. Doch wer ist
Mario Draghi und passen seine öffentlichen Gedanken zu seinem
Lebenslauf?
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