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Darfs ein bisschen mehr sein? - Es darf! |
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Manager
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Freitag, 7. August 2009 |
Blättern wir zurück. Im Oktober des vergangenen Jahres verkündete
Peer Steinbrück eine Gehaltsobergrenze für Manager von Banken, die
Staatshilfe beziehen. 500'000 Euro und nicht mehr, hiess die Devise.
Daraus wurde leider nichts. Wie jetzt bekannt wurde, haben ausgerechnet
die von der Politik dominierten Landesbanken das Gesetz, äh, den Wunsch
Steinbrücks nicht eingehalten.
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Bitte lächeln :-)
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Freitag, 7. August 2009 |
Manche Experten haben einen Vogel, selten aber von der Qualität eines
Ddalgi. Ddalgi who? Ddalgi ist der Name eines Papageis, der in einem
Investmentspiel in Südkorea die meisten Börsenspezialisten hinter sich
gelassen hat. Mit seinen Finanz-Picks erreichte er den dritten Platz.
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Statistik
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Donnerstag, 6. August 2009 |
Wenn jemand nur an zwei Handelstagen innerhalb eines Quartals Verluste
schreibt, dann ist er entweder ein Genie oder ein Gauner. Wenn eine
ganze Handelsabteilung dieses Resultat erreicht, dann steigt die
Wahrscheinlichkeit, dass irgendetwas manipuliert wurde und die
Alarmglocken bei den Behörden müssten schrillen. Bei Madoff blieben sie
stumm, trotz mehrfacher Hinweise. Und bei Goldman Sachs?
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Steuern
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Dienstag, 4. August 2009 |
Staatsanleihen sind das Instrument, um noch nicht eingezogene Steuern
via Kapitalmarkt vorzufinanzieren. Staatsanleihen gelten als sehr
sicher, da der Schuldner, also der Staat, auch der Gesetzgeber ist, der
die Steuern erhöhen kann. Der Gläubiger braucht sich also keine Sorgen
zu machen. Scheinbar - denn das Problem ist, je stärker die Steuern
steigen, desto weniger hat der Bürger und je weniger er hat, desto
weniger kann er ausgeben. Das wiederum führt zu weniger Konsum und
deshalb zu weniger Steuereinnahmen usw.
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Schlechter als besser als erwartet |
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Medien
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Freitag, 31. Juli 2009 |
Die grünen Sprossen, von denen die Medien überall schreiben, müssen das
Marihuana sein, das die Journalisten rauchen, spottet Kai Denninger in
seinem aktuellen Blogpost über die "Besser als erwartet"-Artikel im
Zusammenhang mit dem BIP der USA. Und wo er recht hat, hat er recht.
Besser ist gar nichts, aber dazu muss man schon die Details der
publizierten Zahlen kennen und diese in den richtigen Zusammenhang
stellen, was genau die Aufgabe der Medien wäre. Aber jetzt mal von
vorne...
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Mit den Boni steigt die Wut |
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Manager
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Freitag, 31. Juli 2009 |
Die menschliche Schwäche, Erfolge auf das eigene Konto zu buchen und
Verluste anderen anzulasten, macht auch vor dem Messias nicht halt.
Barack Obama ist entrüstet über die Bonizahlungen der Banken. Doch wer,
wenn nicht er, hätte diese Entwicklung verhindern können?
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Zyklen
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Donnerstag, 30. Juli 2009 |
The recession is over titelt die Newsweek - ach wie schön - und die
Börsenanalysten haben die Gewinnerwartungen für 2010 erhöht - noch
besser.
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Der Bankenhimmel verdüstert sich wieder |
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Statistik
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Mittwoch, 29. Juli 2009 |
Obwohl das Ziel einer Bilanz ist, dem Aktionär Einblick in die Bonität
eines Unternehmens zu gewähren, ist dies bei einer Bank nicht möglich.
Jahrelange Lobbyarbeit hat zu einem solchen Wust an Sonderregeln und
Ausnahmen geführt, dass eine objektive Beurteilung durch einen
Aussenstehenden nicht mehr möglich ist. Das hat die Finanzkrise
eindrücklich gezeigt. Selbst die Banken hatten keine Ahnung, wie es um
die Konkurrenten steht. Dennoch kommen jetzt auf die Banken ein paar
Entwicklungen zu, die gefährlich sind, sofern die Regeln nicht noch
mehr aufgeweicht werden.
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Hugo Boss hat das passende Strickmuster für die Pleite |
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Hedge Fonds
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Dienstag, 28. Juli 2009 |
Hoffentlich irre ich mich, sonst wird Metzingen das Mekka für
Leichenfledderer, schrieb ein Leser im März des vergangenen Jahres als
bekannt wurde, dass Permira - Grossaktionär von Hugo Boss - das
Unternehmen in die Verschuldung trieb, um sich selbst eine hohe
Dividende auszuzahlen. So wie es nun aussieht, hat sich der Leser nicht
geirrt. Das Modeunternehmen muss nun die Lieferanten knebeln, um über
die Runden zu kommen.
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Zyklen
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Dienstag, 28. Juli 2009 |
Bei all dem Brimborium über "Green Shoots" und andere Nettigkeiten, die
uns das Ende der Krise ankünden wollen, wird gerne vergessen, was die
Wirtschaft wirklich zum Laufen bringt. Es sind Kredite. Und da sieht es
schlechter aus denn je. So sind die Darlehen an Unternehmen in der
Euro-Zone im Juni um 35 Mrd. Euro zurückgegangen - so stark wie nie.
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